Katzenstation in Silenen zeigt bereits ihre Wirkung

Vor kurzem wurde die Auffangstation für Katzen offiziell eröffnet. Die Bevölkerung konnte sich sogleich ein Bild vor Ort machen. Für die Betreuung der Tiere sucht der Tierschutzverein noch Freiwillige.

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Eine Katzenmutter erholt sich in der neuen Auffangstation des Tierschutzvereins Uri. (Bild: PD)

Eine Katzenmutter erholt sich in der neuen Auffangstation des Tierschutzvereins Uri. (Bild: PD)

(pd/pz) Die Katzenstation Schützen in Silenen des Tierschutzvereins Uri hat offiziell Eröffnung gefeiert. Hierfür gewährte der Verein der Bevölkerung Einblicke in die neu gebaute Auffang- und Ferienstation für Katzen. «Der Event fand trotz wechselhaftem Wetter guten Anklang», bilanziert Hanspeter Berger, Präsident des Tierschutzvereins Uri. Rund 200 Personen hätten den Weg nach Silenen gefunden und sich über die Ausstattung und das Angebot informiert. «Es ist erfreulich, dass viele Urnerinnen und Urner ein Herz für Katzen haben.»

Fünf Räume mit je einem Aussengehäge

Der Präsident sowie die beiden Ehrenmitglieder Christoph Zopp und Hans Murer dankten in ihrer Eröffnungsrede sämtlichen freiwilligen Helfern sowie den geschätzten Spendern. «Ohne deren Unterstützung wäre die Realisierung der einzigen Katzenstation in Uri nicht möglich gewesen», so Hanspeter Berger. Insgesamt wurden fünf Räume für Ferien- und Findel-Katzen gebaut mit je einem Aussengehege.

Kurz vor dem Eröffnungstag konnte die lokale Katzenstation bereits ihren Nutzen unter Beweis stellen. «Eine Katzenmutter wurde am Tag zuvor zur Betreuung in der Katzenstation platziert. Dies nachdem sie vor einigen Tagen in Attinghausen verletzt aufgefunden und medizinisch versorgt wurde», erzählt Berger. «Nun erholt sie sich, um später wieder in die Freiheit entlassen zu werden.» Ihre drei Jungen, die ebenfalls aufgegriffen wurden, würden derzeit von Betreuerinnen des Tierschutzvereins Uri von Hand aufgezogen, bis sie feste Nahrung zu sich nehmen können. «Sobald die Katzenmutter wieder fit ist, versuchen wir, die Jungen zu ihr zu lassen, damit die Mutter diese auf- und erziehen kann», erklärt Berger. Danach können die Jungen vermittelt und die Katzenmutter an ihrem angestammten Ort wieder freigelassen werden – ein Happy End für die Katzenmutter und ihre Jungen. Ein Einsatz von freiwilligen Helfern bei der Betreuung der Katzen ist seitens des TSV Uri sehr erwünscht.

Interessierte dürfen sich melden unter Tel. 078 885 78 34; info@tierschutzverein-uri.ch).

Von links: Die beiden Ehrenmitglieder Christoph Zopp und Hans Murer sowie Hanspeter Berger, Präsident des Tierschutzvereins Uri, eröffnen die neue Katzenstation des Tierschutzvereins Uri. (Bild: PD)

Von links: Die beiden Ehrenmitglieder Christoph Zopp und Hans Murer sowie Hanspeter Berger, Präsident des Tierschutzvereins Uri, eröffnen die neue Katzenstation des Tierschutzvereins Uri. (Bild: PD)