Keine Asylunterkunft in Wassen

Der Bund krebst zurück: In Wassen gibt es doch keine Unterkunft für 90 Asylbewerber.

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Das Zeughaus Wattingen in Wassen. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)

Das Zeughaus Wattingen in Wassen. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)

Das Zeughaus Wattingen in Wassen. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)

Das Zeughaus Wattingen in Wassen. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)

«Das Zeughaus Wattingen in Wassen eignet sich nicht für die Unterbringung von Asylsuchenden». Das schreibt die Gemeinde Wassen in einer Mitteilung am Mittwochmittag. Dies hätten Abklärungen des Bundesamt für Migration vor Ort ergeben. Das Bundesamt hat im Kanton Uri mehrere Unterkünfte besichtigt. Dabei stand die Unterkunft im Zeughaus bei den Vorabklärungen im Zentrum.

Der Gemeinderat von Wassen nimmt den Entscheid des Bundesamts erfreut zur Kenntnis. Den Vorschlag von Gemeindepräsident Calcagni, die Asylbewerber in einer privaten Unterkunft an einem abgelegenen Ort im Kanton Uri unterzubringen, werde das Bundesamt prüfen, hiess es noch Ende Juni.

Das Bundesamt für Migration sucht in Zusammenarbiet mit dem VBL nach geeigneten Armeeunterkünften in der ganzen Schweiz. Diese müssen rasch bezugsbereit, zumutbar und politisch realistisch sein. 

rem