KESB: Junge SVP Uri macht Druck auf Behörde

Auf Drängen der Jungpartei soll am Mittwoch ein Vorstoss zur Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde eingereicht werden. Kritisiert wird vor allem das mangelnde Mit­spracherecht der Gemeinden.

Florian Arnold
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Ralph Wyrsch, Junge SVP Uri: «Wir wollen früh genug auf diese Problematik aufmerksam machen, bevor es zu spät ist.» (Bild: pd)

Ralph Wyrsch, Junge SVP Uri: «Wir wollen früh genug auf diese Problematik aufmerksam machen, bevor es zu spät ist.» (Bild: pd)

Seit dem 1. Januar 2013 entscheiden nicht mehr die Gemeinden über den Schutz von Kindern und Erwachsenen – insbesondere das Vormundschaftswesen –, sondern die übergeordnete kantonale Behörde Kesb. Bezahlen müssen die Gemeinden aber weiterhin, auch wenn sie kein Mitspracherecht geniessen.

Massnahmen erwünscht

Das stört die Junge SVP Uri. Nachdem die Jungpartei mit einer Umfrage unter den Urner Gemeinden Erkenntnisse gewonnen hat, fordert sie nun den Regierungsrat auf, Massnahmen zu ergreifen. Am kommenden Mittwoch soll im Urner Landrat ein entsprechender Vorstoss eingereicht werden.