Kinder erobern im Theater Uri die grosse Bühne

Mit Spiel und Gesang führten am Wochenende Mädchen und Buben im Theater Uri das Musical «d’Chinderbrugg» auf. Für Lory Schranz war das letzte Theaterprojekt mit Kindern mit vielen Emotionen verbunden.

Markus Zwyssig
Drucken
Teilen
Die Kinder waren alle im Alter von 4 bis 12 Jahren. (Bild: Urs Hanhart, Altdorf, 16. März 2019)
7 Bilder
Das Musical von Markus Hottiger und Marcel Wittwer basiert auf dem Bilderbuchklassiker von Max Bolliger und Stephan Zavrel (Erstausgabe 1979). (Bild: Urs Hanhart, Altdorf, 16. März 2019)
Musical «d’Chinderbrugg» im Theater Uri. (Bild: Urs Hanhart, Altdorf, 16. März 2019)
Musical «d’Chinderbrugg» im Theater Uri. (Bild: Urs Hanhart, Altdorf, 16. März 2019)
Musical «d’Chinderbrugg» im Theater Uri. (Bild: Urs Hanhart, Altdorf, 16. März 2019)
Auch der Kinderchor Attinghausen unter der Leitung von Wädi Wipfli und Stefanie Huwyler konnte überzeugen. (Bild: Urs Hanhart, Altdorf, 16. März 2019)
Musical «d’Chinderbrugg» im Theater Uri. (Bild: Urs Hanhart, Altdorf, 16. März 2019)

Die Kinder waren alle im Alter von 4 bis 12 Jahren. (Bild: Urs Hanhart, Altdorf, 16. März 2019)

Beim Theaterweekend im Theater Uri waren alle Generationen vertreten. Nebst einer besonderen Inszenierung von Shakespeares «Sommernachtstraum» als «Rausch» (Regie: Livio Beyeler) und Hanspeter Müller-Drossaart in «Der Trafikant» füllte der Theater- und Gesangsnachwuchs mit dem Musical «d’Chinderbrugg» gleich zweimal den grossen Saal.

Die Kinder im Alter von 4 bis 12 Jahren begeisterten am frühen Samstagabend und am Sonntagmorgen mit Spiel und Gesang das Publikum. Auf der Bühne standen die Kindertheatergruppe Lory unter der Leitung von Lory Schranz (Inszenierung) und Jeanine Dinger (Choreografie) sowie der Kinderchor Attinghausen (6. Primarklasse) unter der Leitung von Wädi Wipfli und Stefanie Huwyler.

Die Kinder sind die Friedensstifter

Das Musical von Markus Hottiger und Marcel Wittwer basiert auf dem Bilderbuchklassiker von Max Bolliger und Stephan Zavrel (Erstausgabe 1979). Erzählt wird von zwei Bauernfamilien am rechten und linken Ufer des Flusses, die das Heu ganz und gar nicht auf derselben Bühne haben. Es sind die Kinder, die den Erwachsenen zeigen, dass es besser ist, in Frieden miteinander zu leben. Die beiden Familien finden schliesslich zueinander und können sich fortan auf der gemeinsam gebauten Brücke über den Fluss begegnen.

Die Theater- und Tanzpädagogin Lory Schranz hatte grosse Freude an den Auftritten der Kinder. Die Aufführungen waren für sie aber auch mit vielen Emotionen verbunden. Die 64-jährige Altdorferin verabschiedet sich damit von Theaterprojekten mit Kindern. Dafür bietet die Musikschule Uri in Zukunft verstärkt für Kinder ab 7 Jahren verschiedene Möglichkeiten, Kurse in Theater und Tanz zu besuchen.