KINDERBETREUUNG: Uri will keine Bewilligung für Kinderbetreuung

Der Regierungsrat des Kantons Uri stört sich am Vorschlag des Bundes, dass für die Betreuung von Kindern ab einem gewissen Umfang eine Bewilligung nötig sei.

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(Symbolbild Boris Bürgisser/Neue LZ)

(Symbolbild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Der Regierungsrat hat zur geplanten Totalrevision der Verordnung über die Aufnahme von Kindern zur Pflege und zur Adoption sowie Vorentwurf zur Verordnung über Adoption Stellung genommen. Wie es in einer Mitteilung heisst, verlangt der Regierungsrat, dass der Bund die Kinderpflegeverordnung von Grund auf überarbeite.

Auch wenn die Verordnung positive Elemente enthalte, gehen dem Regierungsrat die Bestimmungen über die ausserfamiliäre Betreuung von Kindern zu weit. Vor allem ist er dagegen, dass ausserfamiliäre Betreuung der Kinder ab einem gewissen Umfang grundsätzlich bewilligungspflichtig ist. Konkret: Wenn eine Tante, eine Nachbarin oder sonst eine gute Bekannte ein Kind länger als 20 Stunden in der Woche betreut, würde dies eine Bewilligung benötigen. Dies erachtet der Regierungsrat als unnötig.

ana