KINDERSITZE: Die Kindersitzpflicht schafft grossen Unmut

«Masslos und unverhältnismässig» sei der Kindersitzzwang, findet ein Landrat der CVP. Anton Achermann fordert die Regierung auf, in Bern zu protestieren.

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Kindersitze oder Sitzerhöhungen sind auch für Kinder bis 12 Jahre Pflicht. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Kindersitze oder Sitzerhöhungen sind auch für Kinder bis 12 Jahre Pflicht. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Am 1. April ist die geänderte Verordnung betreffend Kindersitzpflicht in Kraft getreten. Sie besagt, dass Kinder bis zwölf Jahre mit Kindersitzen oder Sitzerhöhungen gesichert werden müssen. Für den Seelisberger CVP-Landrat Anton Achermann ist die Umsetzung dieser Verordnung «völlig masslos und unverhältnismässig».

«Verwandte dürfen keine Gefälligkeitsfahrten anbieten, sofern das Auto nicht entsprechend ausgerüstet ist», kritisiert Achermann. Auch Vereine, Taxifahrer und Grossfamilien würden in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt oder zu sehr teuren Massnahmen gezwungen.

Achermann fordert die Regierung auf, bei den verantwortlichen Instanzen zu intervenieren, um ein Moratorium für die Inkraftsetzung dieser neuen Verordnung zu erwirken. In dieser Zeit könnten die nötigen und vorgesehenen Ausnahmeregelungen angegliedert werden.

Bruno Arnold

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Urner Zeitung.