KINOFILM: Steiner pleite – «Sennentuntschi» gerettet?

Filmregisseur Michael Steiner gibt auf. Seiner Produktionsfirma, die den Film «Sennentuntschi» produzieren soll, bleibt nur noch der Konkurs.

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Da gabs noch Cüpli: Michael Steiner mit seiner Freundin Minerva Mondejar an der Eröffnung des Montreux Jazzfestivals 2008. (Bild André Häfliger/Neue LZ)

Da gabs noch Cüpli: Michael Steiner mit seiner Freundin Minerva Mondejar an der Eröffnung des Montreux Jazzfestivals 2008. (Bild André Häfliger/Neue LZ)

«Jetzt ist die Firma ein Fall für den Konkursverwalter», sagt Steiner zu «SonntagsBlick». Immerhin betont er: «Fest steht, dass 'Sennentuntschi' auf jeden Fall gerettet wird.» Der Plan: Eine Auffanggesellschaft soll das im Schächental gedrehte Projekt retten, für dessen Realisierung noch 2,8 Millionen Franken fehlen. Davon muss er am (morgigen) Montag die Schweizer Filmförderung überzeugen. Hier wird betont, dass man Steiner nicht hängen lasse – ein Entscheid werde noch in diesem Monat gefällt.

Auch der «Grounding»-Regisseur selbst ist pleite, wie der «SonntagsBlick» weiter schreibt: Als Verwaltungsratsmitglied hat er über 150'000 Franken in den Sand gesetzt. Er müsse den Gürtel enger schnal-len, sagt er, «statt Rindsfilet gibts nur noch Spaghetti». Seit Dezember wohnt der Regisseur von Kassenschlagern wie «Grounding» und «Mein Name ist Eugen» in einer kleinen Eineinhalbzimmerwohnung in Zürich.

scd