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Urner Kirchenmusik hat sich gewandelt

Zum 8. Mal hat sich der Kirchenmusikverband Uri zur Generalversammlung zusammengefunden. Vier Vorstandsmitglieder und ein Revisor stellten sich zur Wiederwahl.
Armin Wyrsch leitet den Kirchenchor Bürglen und amtiert weiterhin als Präsident des Kirchenmusikverbands Uri. (Bild: Markus Zwyssig, Bürglen, 16. März 2017)

Armin Wyrsch leitet den Kirchenchor Bürglen und amtiert weiterhin als Präsident des Kirchenmusikverbands Uri. (Bild: Markus Zwyssig, Bürglen, 16. März 2017)

Die Urner Kirchenmusiker trafen sich heuer zur 8. Generalversammlung des Kirchenmusikverbands (KMVU). Der Verband blickt auf ein eher ruhiges Jahr zurück. Einem Kantonalverband angemessen, findet die GV jeweils alternierend in einer anderen Urner Gemeinde statt. In diesem Jahr begrüsste Präsident Armin Wyrsch die rund 60 Anwesenden am 23. Mai in Unterschächen. Darunter waren diverse Ehrenmitglieder und Alt-Präsidenten sowie Präses Andrea Meyer und Udo Zimmermann, der neue Präsident des Kirchenmusikverbandes des Bistums Chur. Gleich zu Beginn der GV gedachte Andrea Meyer der verstorbenen Verbandsmitglieder.

Erfreut über die Urner Vielfalt

In seinem Jahresbericht zeigte sich Präsident Armin Wyrsch erfreut über die Vielfalt der Kirchenmusik in Uri. Er bedankte sich bei allen Sängern, Chorleitern und Organisten: «Sie alle leisten einen wertvollen Beitrag zu einer farbigen Urner Musiklandschaft.» Er gratulierte dem Kirchenchor Spiringen und dem Gemischten Chor Erstfeld, die im vergangenen Vereinsjahr 100 Jahre Kirchengesang feierten. Wyrsch erzählte, dass sich die Chöre einem stetigen Wandel gegenübersehen würden. Ihre Vereinstätigkeiten begannen in einer Zeit, in der die lateinische Sprache und der Cäcilianismus das Liedrepertoire prägten und die Chöre sich zunächst als «musikalischer Alleinunterhalter» in der Liturgie verstanden. «Die Chöre sind heute angekommen in einer heterogenen, multikulturell vernetzten Welt, wo Kirche und Kirchenmusik mit verschiedenen musikalischen Strömungen konfrontiert werden», führte der Präsident weiter aus.

Auf dem Jahresprogramm standen diverse Weiterbildungsangebote wie eine Orgelbesichtigung, ein Stimmcoaching im Chor oder ein Referat. Weiter waren die musikalische Organisation der Tellenfahrt sowie die KMVU-Jubilarenehrung in Altdorf Teil des Vereinsjahres.

Der Vorstand befasste sich zudem mit neuen Ideen fürs Verbandsprogramm. Das Angebot der Stimmcoachings und diverse Anlässe, wie die Tellenfahrt, die Jubilarenehrung oder die Urner Landeswallfahrt bleiben fester Bestandteil der Verbandstätigkeit. Zudem befasst sich eine Arbeitsgruppe bestehend aus Organisten mit Verbesserungen der Besoldungsrichtlinien für Laienorganisten.

Ein Sitz im Vorstand bleibt vakant

Die Versammlung erteilte Kassier Kurt Rohrer und dem Vorstand Entlastung für die Jahresrechnung und nahm das Budget 2019 an. Die folgenden Vorstandsmitglieder wurden mit Applaus wiedergewählt: Präsident Armin Wyrsch, Aktuarin Regula Käslin, die Mitglieder Eve Kopli Scheiber und Daniel Vetter sowie Revisor Robert Walker. Weiterhin ist ein Platz im Vorstand vakant.

Mit ein paar Wünschen an die Anwesenden schloss der Präsident die Generalversammlung: «Ich würde mich sehr freuen, wenn generationenübergreifende, geistliche Chor- und Singspielprojekte entstünden oder Kinder- oder Jugendchöre wieder unsere Jubilarengottesdienste musikalisch begleiten würden.» Ausserdem legte Wyrsch den Chören ausdrücklich ans Herz, Weiterbildungsangebote wie etwa das Singcoaching in Anspruch zu nehmen. (red)

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