KLAUSENPASS: Ein Arbeiter verliert am Berg sein Leben

Am Dienstag­nachmittag war eine Equipe des Tiefbauamtes Uri am Klausenpass, der immer noch mit Wintersperre belegt ist, mit zwei schweren Baumaschinen am Schneeräumen. Ein herabstürzender Schneeblock brachte den Tod.

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Hier wurde der Pneulader von den Schneemassen getroffen und stürzte ab. (Bild Kapo Uri)

Hier wurde der Pneulader von den Schneemassen getroffen und stürzte ab. (Bild Kapo Uri)

In Unterschächen, rund 200 Meter östlich des Windeggentunnels (1530 m ü M), löste sich um zirka 16 Uhr ein grosser, ca. 20 Meter breiter Schneeblock aus dem Strassenbord, rutschte gegen einen Pneulader und schob diesen über den talseitigen Strassenrand.

200 Meter in die Tiefe gestürzt
Das 12 Tonnen schwere Gefährt stürzte rund 200 Meter über einen steilen Abhang. Der Maschinist, ein 50-jähriger Mitarbeiter des Amts für Tiefbau des Kantons Uri, wurde gemäss derzeitigem Ermittlungsstand aus dem Fahrzeug geschleudert und erlitt tödliche Verletzungen.

Ein weiterer Mitarbeiter der Räumungsequipe, der die Baumaschinen zu Fuss begleitete, wurde ebenfalls vom Schneerutsch erfasst und in die Tiefe geschleudert. Dieser wurde von der Rega geborgen und wegen der schweren Verletzungen in ein auswärtiges Spital geflogen, wie die Kantonspolizei Uri mitteilt.

scd