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Klausenpass nach Lawine wieder offen – jetzt wird ermittelt

Der Klausenpass konnte gestern Mittag wieder für den Verkehr freigegeben werden. Dies, nachdem eine Lawine auf die Strasse gedonnert und zwei Autos mitgerissen hatte. Die drei Verletzten konnten das Spital inzwischen verlassen.
Markus Zwyssig
Die Unglücksstelle am Montagmorgen | Bild: Kantonspolizei Uri (Spiringen, 21. Mai 2018)

Die Unglücksstelle am Montagmorgen | Bild: Kantonspolizei Uri (Spiringen, 21. Mai 2018)

Nach dem spektakulären Lawinenunglück am Sonntagnachmittag am Klausenpass, bei dem zwei Autos von einer Lawine mitgerissen worden waren, wurden Fragen zur Sicherheit und zur Haftung laut. Am Donnerstag wurde erst gerade die Wintersperre für die Passstrasse aufgehoben. «Die Ermittlungen der Polizei sind im Gange», sagte Gusti Planzer, Mediensprecher der Urner Polizei, am Montag gegenüber unserer Zeitung auf Anfrage. Diese würden noch einige Zeit in Anspruch nehmen. «Das Verfahren kann danach der Staatsanwaltschaft Uri übergeben werden», so Planzer. «Diese wird über das weitere Vorgehen entscheiden.»

Die Schneemassen waren am Pfingstsonntag gegen 14 Uhr rund 200 Meter vor der Passhöhe auf die Strasse gedonnert. Dabei wurden zwei Autos erfasst, die vom Urnerboden her in Richtung Klausenpass unterwegs waren. Eines hatte Schwyzer Kontrollschilder, das andere deutsche. Das Auto aus der Schweiz wurde etwa 100 Meter vom Schnee mitgerissen. Dabei verletzten sich beide Insassen. Sie wurden mit der Ambulanz ins Kantonsspital gefahren. Das Auto aus Deutschland kam nur leicht von der Strasse ab. Dennoch wurde die Beifahrerin verletzt. Die Rega flog sie in ein ausserkantonales Spital. Der Fahrer blieb unverletzt.

Die Lawine verschüttete am Pfingstsonntag zwei Autos. | Bild: Kantonspolizei Uri (Spiringen, 20. Mai 2018)

Die Lawine verschüttete am Pfingstsonntag zwei Autos. | Bild: Kantonspolizei Uri (Spiringen, 20. Mai 2018)

Sachschaden von mehreren tausend Franken

Gemäss Polizeiangaben konnten die drei verletzten Personen noch am Sonntagabend die Spitäler verlassen. Sie befinden sich auf dem Weg der Besserung. Gemäss Polizeiangaben entstand beim Unfall Sachschaden in der Höhe von mehreren tausend Franken. Der Schneerutsch hatte die Strasse auf einer Länge von rund 100 Metern verschüttet. Spezialisten beurteilten am Montagmorgen die Gefahrensituation am Klausenpass. Dabei kamen sie zum Schluss, dass die Strasse für den Verkehr freigegeben werden kann. Nachdem diese von den Schneemassen befreit war, konnte sie wieder ohne Beschränkungen befahren werden.

Beim Unfall standen das Amt für Tiefbau, der Rettungsdienst Uri, die Rega, zwei private Abschleppunternehmen, ein Lawinenhundeteam der Alpinen Rettung Schweiz, die Feuerwehr Spiringen und Urnerboden, die Feuerwehr Glarus Stützpunkt Grosstal Süd, die Lawinenzentrale Andermatt und die Kantonspolizei Uri im Einsatz. (MZ)

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