KLEINE ANFRAGE: Russi will die Armut in Uri verringern

Annalise Russi hat eine Kleine Anfrage an die Urner Regierung eingereicht. Und möchte darin wissen, was der Kanton gegen die Armut tut.

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(Symbolbild Boris Bürgisser/Neue LZ)

(Symbolbild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Laut der Caritas Schweiz und der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe (Skos) kann in der Schweiz jede siebte Person die Existenz nicht aus eigener Kraft sichern – sie ist arm.

«Arm sein in der reichen Schweiz bedeutet, dass sich jede siebte Person das nicht leisten kann, was für alle anderen selbstverständlich ist», schreibt Landrätin Annalise Russi (Grüne Uri, Altdorf) in einer Kleinen Anfrage an die Regierung.

Im internationalen Vergleich schneide die Schweiz gut ab. «Nur: der Unterschied eines Managerlohns zum Einkommen eines Menschen, der zwar 100 Prozent arbeitet und trotzdem unter der Armutsgrenze lebt, ist in der Schweiz aussergewöhnlich gross.»

Caritas und Skos möchten die Armut in der Schweiz um die Hälfte verringern. Um dieses Vorhaben zu unterstützen, bittet Russi den Urner Regierungsrat, einige grundsätzliche Fragen zur Armut im Kanton zu beantworten.

Bert Schnüriger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Schwyzer Zeitung.