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KLIMASCHUTZ: Ferienregion Andermatt setzt sich für Nachhaltigkeit im Tourismus ein

Als Teil einer nationalen Nachhaltigkeitsbewegung erzielt die Ferienregion Andermatt eine doppelte Wirkung: Sie fördert mit ihren Gästen den Klimaschutz und bringt damit nachhaltige Projekte in der Region voran.
Die Gemeinde Andermatt setzt sich mit seinen Gästen für den Klimaschutz ein. (Bild: PD)

Die Gemeinde Andermatt setzt sich mit seinen Gästen für den Klimaschutz ein. (Bild: PD)

Die Ferienregion Andermatt setzt sich für Klimaschutz und Nachhaltigkeit im Schweizer Tourismus ein und schliesst sich der Bewegung «Cause We Care» der Stiftung Myclimate an. Dabei ist die Ferienregion in bester Gesellschaft: Seit dem Start der Bewegung im November 2017 engagieren sich auch Scuol, Samnaun, Val Müstair und Heidiland für die Nachhaltigkeitsbewegung.

«Der Klimawandel stellt eine der wichtigsten Herausforderungen im Schweizer Bergtourismus dar, was auch uns als Bergdestination fordert», wird Tourismusdirektor Flurin Riedi in einer Medienmitteilung zitiert. «Mit dem Projekt ‹Cause We Care› können wir einen Beitrag an den Klimaschutz leisten und ein deutliches Signal senden.»

Feriengäste und Destination füllen Innovationsgefäss

So funktioniert die Bewegung: Die Tourismusregion bietet ihren Gästen bei der Buchung einer Leistung oder dem Kauf eines Produkts die Möglichkeit, freiwillig einen kleinen Betrag in Klimaschutz und Nachhaltigkeit zu investieren. Dieser zusätzliche Betrag beträgt rund 1 Prozent der Buchungssumme. Mit diesem Beitrag werden die mit dem Produkt verbundenen klimaschädlichen Emissionen über hochwertige Klimaschutzprojekte der Stiftung Myclimate ausgeglichen. Das Produkt beziehungsweise die Dienstleistung der Ferienregion wird damit klimaneutral.

Im gleichen Zug verdoppelt die Ferienregion Andermatt den Beitrag im selben Umfang und zahlt in einen zweckgebundenen Fonds ein. Zusammen mit den Gästebeiträgen werden aus dem Fonds Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsmassnahmen vor Ort finanziert. Die Mittelverwendung des Fonds und die lokalen Projekte werden von Myclimate verifiziert. So entwickelt sich der «Cause We Care»-Fonds zu einem Innovationsgefäss. Damit können nachhaltige Optimierungen bestehender Angebote und Produkte in Andermatt finanziert werden, wie zum Beispiel der Ausbau des bestehenden Klimahörpfades auf der Göscheneralp, die Errichtung einer gratis E-Bike-Station für Gäste oder betriebsinterne Nachhaltigkeitsschulungen für Mitarbeiter.

Bewegung wird durch das Seco gefördert

«Cause We Care» ist im Rahmen eines rund dreijährigen Innotour-Projekts gestartet. Innotour ist ein Programm des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco), das sich der Förderung von Innovation, Zusammenarbeit und Wissensaufbau im Tourismus verschrieben hat. Projektinitiatorin ist die Stiftung Myclimate, die sich seit über 15 Jahren für wirksamen Klimaschutz einsetzt.

«Kundinnen und Kunden wollen nachhaltige Angebote im Tourismus, die glaubwürdig, wirkungsvoll und einfach zu buchen und zu erwerben sind. Wir sind daher davon überzeugt, dass ‹Cause We Care› einen wirklichen Unterschied macht und langfristig zu einem nachhaltigen Schweizer Tourismus beiträgt», wird René Estermann, Geschäftsführer von Myclimate, zitiert. (red)

Hinweis

Infos zum Programm «Cause We Care» von Myclimate gibt es unter www.causewecare.ch.

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