KLIPPENSPRINGEN: Tells Absprung beflügelt Herren der Lüfte

In Sisikon stürzen sich die weltbesten Klippenspringer in den See. Das bringt grosse Sicherheitsvorkehrungen mit sich – und eine Knacknuss.

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Szene vom Sprungevent in Antalya. (Bild pd)

Szene vom Sprungevent in Antalya. (Bild pd)

Auf dem stürmischen Urnersee hat es Wilhelm Tell vorgemacht. Mit seinem Sprung von Gesslers Boot auf die Felsplatte, so besagt die Legende, entkam der aufständische Urner den Habsburger Unterdrückern. Da liegt es auf der Hand, dass Getränkehersteller Red Bull die Heldentat für einen Vergleich heranzieht, wenn er für den Tourhalt in Sisikon wirbt. Denn nur unweit von Tells Sprung in die Freiheit fliegen nun ebenso wagemutige Männer durch die Lüfte. Am 5. September werden sich die weltbesten Klippenspringer an der alten Axenstrasse in Sisikon in den See stürzen. Aus 26 Metern wirbeln sie im freien Fall durch die Luft und tauchen mit 90 km/h in die Fluten.

Läuft alles gut, kann Sisikon Werbung in eigener Sache machen. Denn ein News-Beitrag des Wettkampfs wird per Satellit weltweit den Fernsehstationen zugestellt. Umso besser, wenn dann noch das Wetter mitmacht. Andernfalls besteht aber nicht übermässig Grund zur Sorge. Immerhin hat Nationalheld Tell gezeigt, wie man auch bei Blitz und Donner richtig abspringt.

Sven Aregger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Urner Zeitung.