KLOSTER ALTDORF: Trommelschläge statt Gebete im Kloster Altdorf

Die Kapuziner sind aus Altdorf weggezogen. Nun laden die neuen Mieter zum Tag der offenen Tür.

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Verena Gisler in ihrem Musiktherapiezimmer - in diesem Raum befand sich früher die Klosterbibliothek. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Verena Gisler in ihrem Musiktherapiezimmer - in diesem Raum befand sich früher die Klosterbibliothek. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Verena Gisler steht in ihrem neu gestalteten Musiktherapieraum und klopft mit einem Schlägel auf eine Rahmentrommel. Vor einem Jahr befand sich hier noch die Klosterbibliothek. Das ehemalige Kapuzinerkloster in Altdorf ist nach dem Wegzug der letzten Ordensmänner für rund 1,3 Millionen Franken umgebaut worden und hat sich in ein Kulturkloster verwandelt. Die Korporation Uri als Besitzerin hat dabei versucht, das klösterliche Ambiente des über 400 Jahre alten Gebäudes zu erhalten.

Margrit Indermaur lebt mit ihrem Mann Eduard im Kloster. Das Ehepaar ist für den Unterhalt der Klosteranlage verantwortlich. Erstmals kann die Bevölkerung dieses Wochenende einen Blick hinter die Klostermauern werfen. 500 Personen kamen am Samstag und wurden von den neuen Mietern durch die Räume geführt. Auch am Sonntag stehen die Klosterpforten wieder offen.

Markus Zwyssig

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Sonntag in der Zentralschweiz am Sonntag.

Hinweis: Am (heutigen) Sonntag zwischen 10 und 16.30 Uhr stehen die Pforten des Klosters offen.