«Kompanyy» baggert nahe am Reussdelta

In Ufernähe bei Seedorf gibt es reichlich Sand und Kies. Dieses Material wird jetzt abgebaut. Die Umwelt darf aber nicht darunter leiden.

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Der Bagger auf dem Urnersee fördert Kies vom Grund. (Bild: Archiv Neue UZ)

Der Bagger auf dem Urnersee fördert Kies vom Grund. (Bild: Archiv Neue UZ)

Ein Kiesbagger der «Kompanyy» kommt nun nahe ans Reussdelta: Nur unweit der Reussmündung bei Seedorf wird die Arnold & Co. AG Sand und Kies entnehmen. Denn dort - auf dem Grund des Urnersees - befinden sich grosse Rohstoffmengen.

Den Standortwechsel erst möglich macht die neue Konzession, die der Landrat im Juni genehmigt hat. Dank dieser Konzession kann das Flüeler Unternehmen bis Ende 2035 jährlich rund 320 000 Kubikmeter Sand und Kies abbauen. Allerdings: «Alles Material, das die Reuss in den letzten 25 Jahren gebracht hat oder bis 2035 bringen wird, bleibt unberührt», betont Geschäftsführer Franzsepp Arnold. «Entscheidend ist, dass sich das junge Delta wie geplant weiterentwickeln kann.» Denn das sensible Ökosystem im Reussdelta darf keinesfalls unter dem Abbau leiden. Noch in diesem Jahr begleitet das Amt für Umweltschutz die ersten Probebaggerungen am neuen Standort, wie es in einer Mitteilung der Baudirektion heisst.

Der Abbau wird voraussichtlich ein bis zwei Jahre dauern.

Sven Aregger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Urner Zeitung.