KONKORDAT: HarmoS: SVP Uri spricht von Täuschung

Die SVP Uri will die Urner HarmoS-«Beruhigungspille» nicht schlucken. Sie droht schon in der Vernehmlassung mit dem Referendum und kritisiert die Regierung scharf.

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(Symbolbild Manuela Jans/Neue LZ)

(Symbolbild Manuela Jans/Neue LZ)

Die SVP Uri spricht sich in ihrer Vernehmlassung klar gegen die Anpassung der kantonalen Gesetzgebung an die Harmonisierung der obligatorischen Schule (HarmoS) aus. «Mit HarmoS wird den Kantonen, den Eltern und den Stimmbürgern das Mitspracherecht bei der Volksschule genommen. Dies kann die SVP Uri nicht akzeptieren.» Die Partei sagt deshalb Nein zur Verstaatlichung der Erziehung. Sie geht auch davon aus, «dass die Landräte der übrigen Urner Parteien dem HarmoS-Zwangssystem zustimmen». Die SVP Uri werde deshalb bereits an ihrer nächsten Parteiversammlung über die Ergreifung des Referendums entscheiden.

Umstrittenster Punkt des Konkordats ist der Schuleintritt nach erfülltem viertem Altersjahr (Stichtag: 31. Juli). Uri bietet allerdings eine individuelle Lösung an: Eltern können ihr Kind nach Rücksprache mit den Schulverantwortlichen um ein Jahr zurückstellen. 

Bruno Arnold

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Urner Zeitung.