Kontakt halten mit Freunden in besonderen Zeiten

Freundschaften geben Sicherheit und Halt. Tipp 2 von 10 in der Serie zur Stärkung der psychischen Gesundheit.

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Kontakt halten und zum Telefon greifen.

Kontakt halten und zum Telefon greifen.

Bild: Lisa Jenny

(pd/mu) Die Gesundheitsförderung Uri informiert in dieser ausserordentlichen Lage regelmässig über die bewährten «10 Schritte+ für psychische Gesundheit», angepasst an die aktuellen Empfehlungen des Bundesamts für Gesundheit. In Teil 2 geht es um das Halten von Kontakten.

Freunde sind wertvoll. Mit Freunden kann ich lachen, streiten und mich versöhnen. Intimes wird vertraulich behandelt. Sie dürfen mich kritisieren und ermöglichen mir, unverstellt so zu sein, wie ich bin. Freundinnen und Freunde sind da, wenn ich sie brauche. Und ich bin da, wenn sie mich brauchen. Manchmal verlieren sich Freundschaften im Lauf des Lebens. Oft kann man sie wiederbeleben, gerade in besonderen Zeiten.

Dabei kann man sich laut der Gesundheitsförderung selber Fragen stellen: Lässt mir meine Lebensgestaltung Zeit für Freunde und Familie? Mit wem will ich meine freie Zeit gestalten, mit wem nicht? Wer tut mir gut? Was kann ich tun, um eine alte Freundschaft zu reaktivieren?

Tipps und Anregungen dazu können sein: Bilde mit der Familie, Freunden, Nachbarn oder Arbeitskolleginnen eine Telefonkette. Verabrede dich mit deinen Nachbarn auf dem Balkon oder am Fenster zu einem Geplauder. Bleibe in Kontakt mit deinen Freunden über Gruppenchats oder -videos. Schreibe regelmässig Postkarten oder Briefe an ältere Bekannte. Greife zum Telefon und rufe jemanden an, den du länger nicht gesehen hast.

Auf der Website www.gesundheitsfoerderung-uri.ch finden Sie weiterführende Informationen.