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KONZEPT: Kanton Uri: Mit Schutzhunden gegen den Wolf

Im Sommer hat ein Wolf 24 Schafe gerissen. Nun setzt der Kanton Uri erste Massnahmen durch. Bereits ab 2014 verteidigen Schutzhunde im Urserntal ihre Schafherden.
Anian Heierli
Die extra für die Schutzarbeit gezüchteten Hunde werden von den Schafen geduldet. (Bild Agridea)

Die extra für die Schutzarbeit gezüchteten Hunde werden von den Schafen geduldet. (Bild Agridea)

Jetzt reagiert der Kanton zusammen mit den Urner Schafhaltern auf die Wolfsrisse vom September. Im Etzlital fielen 21 und auf der Oberalp 3 Schafe dem Raubtier zum Opfer. «Deshalb sind ab 2014 im Urserntal erste Herdenschutzhunde im Einsatz», sagt Daniel Mettler, Leiter der nationalen Herdenschutzfachstelle bei Agridea. Der Experte arbeitet zurzeit intensiv mit dem Urner Amt für Landwirtschaft zusammen. Gemeinsam will man das Urner Wolfskonzept von 2008 umsetzen. Dessen Ziel: Unzumutbare Einschränkungen in der Nutztierhaltung, verursacht durch Wölfe, sollen verhindert werden.

Kantonale Beratung für Bauern

In Uri hat Schafhaltung eine lange Tradition. Die Urner Bauern sömmern jährlich 16 000 Schafe auf insgesamt 73 Alpen. Dagegen ist das Problem mit mehreren gerissenen Nutztieren neu. «Der Umgang mit dem Wolf muss erst erlernt und Strategien entwickelt werden», so Mettler. In den kommenden Wochen kommt es deshalb zu Beratungsgesprächen zwischen interessierten Schafhaltern, der nationalen Fachstelle und dem Kanton. Dann wird geklärt, welche Schutzmassnahmen wo in Frage kommen. In den Alpen empfiehlt sich meist die Arbeit mit Schutzhunden.

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