KORPORATION URI: 127'000 Franken mehr Überschuss als budgetiert

Die Korporation Uri erzielte 2012 einen Gewinn von rund 138'000 Franken. Sie schüttete im gleichen Zeitraum auch Beiträge von rund 1,7 Millionen Franken aus.

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2012 musste die Korporation Uri allein in den baulichen Unterhalt der Liegenschaft Kulturkloster Altdorf rund 50 000 Franken investieren. (Bild: Urs Hanhart)

2012 musste die Korporation Uri allein in den baulichen Unterhalt der Liegenschaft Kulturkloster Altdorf rund 50 000 Franken investieren. (Bild: Urs Hanhart)

bar. Die Korporation Uri hatte für 2012 einen Ertragsüberschuss von rund 11 000 Franken budgetiert. Jetzt sind es Mehreinnahmen von 138 000 Franken geworden. «Wir haben aber nicht etwa bei den Beiträgen gespart, sondern vermehrte unternehmerische Aktivitäten an den Tag gelegt», betonte Verwalter Hans Traxel gestern vor den Medien. Das Eigenkapital beläuft sich zurzeit auf gut 15 Mio. Franken.

Reserven aus den Gewinnen

Dass die Rechnung besser abschliesst als budgetiert, hat mehrere Gründe. Traxel erwähnte speziell den geringeren Aufwand bei Beiträgen an Wasserversorgungen (–44 000 Franken), an landwirtschaftliche Bauten (–25 000) und an Erschliessungen im Berggebiet (–152 000). Auf der Ertragsseite fielen vor allem die nicht oder zu tief budgetierten Erträge aus Konzessionen für Sand, Steine, Kies (+53 000 Franken) und für Deponiegebühren (+100 000) ins Gewicht. Ebenfalls erfreulich: Die Zuweisung an die Schwankungsreserven (188 000 Franken) konnte aus den realisierten Kurs- und Buchgewinnen auf den Anlagen vorgenommen werden. Knapp die Hälfte der Einnahmen flossen aus Regalien und Konzessionen (2,9 Mio. Franken) in die Korporationskasse. Allein 2,15 Mio. Franken (+34 000 Franken) machten die Wasserkonzessionen aus, 443 000 Franken (396 000) die Konzessionseinnahmen aus dem Abbau von Sand, Steinen und Kies. Das zweite finanzielle Standbein der Korporation Uri stellen nach wie vor die hohen Vermögenserträge (inklusive Erträge aus der Verwaltung der Liegenschaften) dar. 2012 erwirtschaftete die Korporation Uri in diesem Bereich 2,038 Mio. Franken oder 36 Prozent des gesamten Ertrags.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen UZ und im E-Paper.