KORPORATION URI: Alois Arnold will Bürger mitreden lassen

Der Vertrag über das Schutz- und Nutzungskonzept erneuerbare Energien (Snee) kommt erneut vor den Korporationsrat. Das letzte Wort haben aber die Bürger an der Korporationsgemeinde vom 5. Mai.

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Bei einem Ja zum Snee-Vertrag könnte das Wasser des Balmer- und des Niemerstafelbachs nicht mehr für ein Kraftwerk in Äsch genutzt werden. (Bild: PD)

Bei einem Ja zum Snee-Vertrag könnte das Wasser des Balmer- und des Niemerstafelbachs nicht mehr für ein Kraftwerk in Äsch genutzt werden. (Bild: PD)

bar. Im September 2012 hat der Grosse Rat der Korporation den Vertrag zwischen der Korporation Uri und dem Kanton über das Snee abgelehnt. Hauptkritikpunkte waren die (zu lange) Vertragsdauer von vierzig Jahren, die zu geringe finanzielle Abgeltung für den Verzicht auf die Nutzung korporationseigener Gewässer und der Ausschluss ganzer Gebiete von der Wasserkraftnutzung. Inzwischen ist der Vertrag angepasst worden. Am Freitag wird der Korporationsrat erneut darüber befinden. «Die Regierung hat klar signalisiert, dass von ihrer Seite her der Handlungsspielraum ausgereizt ist», sagt der Präsident der Korporation Uri, Alois Arnold, im Interview mit unserer Zeitung. «Die Alternative zum jetzigen Snee-Vertrag ist also nicht ein neuer besserer Vertrag, sondern kein Vertrag.» Nach Meinung von Arnold sei das Snee jetzt «ein echtes Vorzeigeprojekt», das der Korporation Uri viele Vorteile biete.

Androhung als letzter Kick

Sagt der Korporationsrat am Freitag Ja zum Snee-Vertrag, soll dieser bereits am 5. Mai der Korporationsgemeinde in Altdorf vorgelegt werden. «Wir haben lange überlegt, ob wir das Vertragswerk vor das Volk bringen wollen», sagt Arnold. Der letzte Kick sei die Androhung des Referendums durch eine Privatperson gewesen. «Referendum hin oder her: Es ist grundsätzlich richtig, dass ein Vertrag von solcher Tragweite durch einen Volksentscheid abgestützt wird», betont Arnold.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Urner Zeitung oder im E-Paper.