KORPORATION URI: Auf Anton Arnold soll Alois Arnold folgen

Bei den Nominationen bei der Korporation Uri kam alles wie erwartet. Bei einem Allmendverkauf mussten die Verantwortlichen aber Kritik einstecken.

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Alois Arnold (links) schenkte dem abtretenden Präsidenten Anton Arnold zum Abschied eine Kuhschelle. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Alois Arnold (links) schenkte dem abtretenden Präsidenten Anton Arnold zum Abschied eine Kuhschelle. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Der Korporationsrat Uri tagte am Freitag im Rathaussaal in Altdorf. Dabei wurden auch die Geschäfte der Korporationsgemeinde beraten und verabschiedet. Am 3. Mai muss auf dem Altdorfer Unterlehn ein neuer Präsident gewählt werden, da Anton Arnold seinen Rücktritt eingereicht hat. Allerbeste Chancen, seine Nachfolge anzutreten, besitzt Alois Arnold. Der 55-jährige Bürgler wurde an der Sitzung einstimmig nominiert.

Das Bundesamt für Strassen (Astra) beabsichtigt, die Autobahn A 2 auf dem Abschnitt ErstfeldSeedorf zu sanieren. Das Instandsetzungsprojekt beansprucht ausserhalb des Eigentums des Astra vor allem Grund und Boden der Korporation Uri. Der entsprechende Verkauf wurde einstimmig abgesegnet. Korporationsrat Peter Arnold übte jedoch ein wenig Kritik: «Im Zusammenhang mit dem Landverkauf an das Astra hätte man ganz anders verhandeln müssen und auf Gegenleistungen bezüglich Steinabbau pochen sollen. Da wurde eine Chance vertan.»

Urs Hanhart

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Urner Zeitung.