KORPORATION URI: Für 2010 ist ein Überschuss budgetiert

Ab 2011 rechnet die Korporation Uri mit geringeren Konzessionseinnahmen. Daher erhoffen sich die Verantwortlichen eine Erhöhung der Wasserzinsen.

Drucken
Teilen
Verladen von Sand und Kies auf einen Nauen auf dem Urnersee. (Archivbild Sven Aregger/Neue UZ)

Verladen von Sand und Kies auf einen Nauen auf dem Urnersee. (Archivbild Sven Aregger/Neue UZ)

Am Dienstag hat die Korporation Uri in Altdorf das Budget 2010 vorgestellt. Sie rechnet mit einem Ertrag von 5,728 Millionen Franken und einem Aufwand von 5,607 Millionen Franken. Dies ergibt insgesamt einen Überschuss von rund 120'600 Franken. «Nichts Spektakuläres. Die Zahlen bewegen sich im Rahmen der letzten drei bis vier Jahre», so Verwalter Hans Traxel.

Der Blick ins Jahr 2011: Ab dann werden keine Konzessionsgelder für Sand, Kies und Steine aus dem Urnersee mehr in die Korporationskasse fliessen. Wie der jährliche Verlust von 353'000 Franken ausgeglichen wird, ist noch unklar. Die Korporation hofft, dass dafür die Wasserzinsen steigen. Rechnungsführer Franz Dittli: «Wir haben die Wasserzinsen mit 80 Franken budgetiert. Falls der Bundesrat diesen Betrag auf 100 Franken anheben würde, könnten wir rund 400'000 Franken pro Jahr mehr einnehmen.»

Urs Hanhart

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Urner Zeitung.