KORPORATION URI: Nicht nur die Urner Landwirtschaft profitiert

Aus der Korporationskasse fliessen jährlich hohe Beiträge. Jetzt ist der Geldfluss angepasst und zum Teil erweitert worden.

Bruno Arnold
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Die Korporation Uri erhöht den Maximalbeitrag für Kirchenrenovationen. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)

Die Korporation Uri erhöht den Maximalbeitrag für Kirchenrenovationen. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)

Der Grosse Rat hat am vergangenen Freitag diverse Änderungen der Verordnung über die Subventionspraxis der Korporation Uri genehmigt. Wer Korporationsbeiträge auslösen will, muss ein Bauvorhaben nicht mehr nur vor Baubeginn schriftlich melden, sondern er hat neu auch Trägerschaft, Art und Zielsetzung des Vorhabens sowie die Finanzierung offenzulegen.

Grössere Seilbahnen (Kabinen für mehr als acht Personen), die dem Tourismus und der Erschliessung von Berggebiet dienen, können neu Beiträge der Korporation Uri erhalten. An rein touristische Bahnen werden weiterhin keine Beiträge gesprochen.

Neu werden künftig neben Beiträgen an Neubauten für die Milchverarbeitung auch Subventionen für die Infrastrukturen zur Fabrikation und Lagerung dieser Produkte ausgerichtet. Grundsätzlich sollen jedoch nur Objekte unterstützt werden, die der überbetrieblichen Zusammenarbeit dienen.

Angepasst wurde auch der Subventionssatz für Musikgesellschaften und -vereine, der sich neu zwischen 0 und 5000 Franken bewegt. Erhöht wurden unter anderem der maximale Beitrag an Kirchenrenovationen (von 5000 auf 10'000 Franken), für das Kunst- und Kulturschaffen (von 1000 auf 10'000 Franken) oder für überregionale Anlässe mit schweizweiter Ausstrahlung (von 500 auf 1000 Franken).

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