KORPORATION URI: Zweiter Experte soll die Grossfunde schätzen

Wer grosse Kristalle findet, soll mehr Geld abliefern. Das verlangt Urner Korporationsrat Peter Arnold. Der Engere Rat will nichts ändern.

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Der erste Jahrhundertfund vom Planggenstock wurde gleich nach dem Transport ins Tal vom Experten der Korporation Uri geschätzt. (Bild Bruno Arnold/Neue UZ)

Der erste Jahrhundertfund vom Planggenstock wurde gleich nach dem Transport ins Tal vom Experten der Korporation Uri geschätzt. (Bild Bruno Arnold/Neue UZ)

Franz von Arx und Paul von Känel haben ihre Riesenkristalle für rund 4,5 Millionen Franken nach Bern verkauft. Der von der Korporation Uri beauftragte Experte hatte den Wert des Fundes auf knapp 50'000 Franken geschätzt.

Übersteigt der Wert eines Fundes 1000 Franken, so erhebt die Korporation eine Gebühr von 10 Prozent des Mehrwerts – in diesem Falle also rund 5000 Franken. Für den Attinghauser Korporationsrat Peter Arnold ist das «viel zu wenig», heisst es in seinem Postulat, das er am 26. Februar einreichte.

Der Engere Rat schlägt vor, das Postulat nicht zu überweisen und das bisherige System beizubehalten. In einem Punkt will das Leitungsgremium der Korporation Uri Arnolds Forderungen aber doch nachkommen. «Um bei weiteren Grossfunden über eine Zweitmeinung bei der Einschätzung zu verfügen, soll ein zusätzlicher Schatzungsexperte beigezogen werden.»

Bruno Arnold

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Urner Zeitung.