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KORPORATION URSERN: Grosse Wachtablösung steht an

Hans Regli gibt sein Amt als Talammann ab. Nach 26 Jahren im Verwaltungsrat des Elektrizitätswerkes Ursern, davon 24 Jahre als Präsident, tritt auch Herbert Danioth zurück.
Bruno Arnold
Die Talgemeinde findet traditionsgemäss vor der Kirche in Hospental statt. (Bild: Urs Hanhart (Hospental, 21. Mai 2017))

Die Talgemeinde findet traditionsgemäss vor der Kirche in Hospental statt. (Bild: Urs Hanhart (Hospental, 21. Mai 2017))

Bruno Arnold

bruno.arnold@urnerzeitung.ch

Usanzgemäss tritt Hans Regli nach der vollendeten Amtszeit von vier Jahren als Talammann zurück und macht seinem Nachfolger Platz. Zur Wahl als «höchster Urschner» stellt sich der bisherige Statthalter Beat Schmid aus Hospental.

Auch beim EW Ursern wird es einen Wechsel an der Spitze geben. Nach 26 Jahren im Verwaltungsrat und 24 Jahren als dessen Präsident stellt Herbert Danioth sein Amt altershalber zur Verfügung. Er hat im vergangenen Jahr das 70. Altersjahr vollendet. Gemäss Grundgesetz der Korporation Ursern, wonach nur Personen in ein Amt wählbar sind, die noch nicht 70-jährig sind, kann er sich nicht mehr zur Wahl stellen. Als sein Nachfolger wird Markus Christen, Andermatt, vorgeschlagen. Er ist seit zwei Jahren als Vizepräsident im Verwaltungsrat tätig.

Zwei Neue für den Talrat vorgeschlagen

Ebenfalls neu gewählt werden der Talrat und der Engere Rat der Korporation Ursern. Im Talrat Ursern sollen für die zurücktretenden Hans Regli und Anton Russi die beiden Andermatter Emanuel Russi und Severin Cathry Einsitz nehmen. Für die im vergangenen Jahr im Amt verstorbene Angelika Simmen aus Realp stellt sich Nicole Simmen, Realp, zur Verfügung. «Dieser Wahlvorschlag ist erst nach dem Versand der Traktandenliste bei der Talkanzlei eingegangen», schreibt der Korporationsrat Ursern in einer Mitteilung. Im Verwaltungsrat des EW Ursern sollen an Stelle von Hans Regli und Herbert Danioth der Realper Erwin Nager und Daniel Gisler aus Andermatt Einsitz nehmen.

Die Korporation Ursern weist nach getätigten Rückstellungen und Abschreibungen einen Gewinn von 1718 Franken aus, was etwa den budgetierten Erwartungen entspricht. Das Elektrizitätswerk Ursern schliesst mit einem Überschuss von 787493 Franken ab. Damit fällt der Reingewinn 2017 leicht höher aus als 2016. «Zu verdanken ist dies einem guten Produktionsjahr bei der Wasserkraft und der Windenergie», heisst es in der Medienmitteilung. «Auch der Stromabsatz ins eigene Netz ist mit rund 26 Gigawattstunden um 4,9 Prozent angestiegen, was ebenfalls zum guten Ergebnis beigetragen hat.»

Waldstrasse in Hospental soll saniert werden

Die Waldstrasse Wannelen im Sankt-Anna-Wald in Hospental muss saniert werden. Da sie dem Unterhalt des Schutzwaldes oberhalb der Gotthardstrasse dient, trägt das Bundesamt für Strassen den grössten Anteil der gesamten Sanierungskosten von 450 000 Franken.

Die Matterhorn-Gotthard-Bahn, der Kanton Uri, die Gemeinde Hospental und der Bund (VBS) beteiligen sich ebenfalls an den Kosten. Der Korporation Ursern verbleibt ein Anteil von 8437 Franken. Da die Korporation Ursern aber als Landeigentümerin die Bauherrschaft innehat, wird dieser Kredit der Talgemeinde vorgelegt.

Neben allgemeinen Orientierungen über die Geschäfte des Talrates informiert der Verwaltungsrat des EW Ursern an der Talgemeinde zudem noch speziell über sein neues Organisationsreglement. Nach der Talgemeinde ist die gesamte Bevölkerung zu einem Imbiss im Mehrzweckgebäude in Hospental eingeladen.

Hinweis
Die Talgemeinde der Korporation Ursern findet am Sonntag, 27. Mai, 13.15 Uhr, im Ring vor der Pfarrkirche in Hospental statt.

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