Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Korporationsräte wollen mitreden

Kloster Das ehemalige Kapuzinerkloster in Altdorf gehört der Korporation. Seit die Kapuziner 2009 Uri verlassen haben, vermietet die Korporation das Gebäude an Private. Der Mietvertrag läuft jedoch 2020 aus. Was danach geschieht, ist noch unklar. Deshalb fragte der Altdorfer Stefan Jauch an der gestrigen Korporationsratssitzung, wie der Engere Rat die Neuvermietung angehen wird.

Korporationspräsident Rolf Infanger erläuterte, dass die Korporation bereits eine Arbeitsgruppe eingesetzt habe, um erste Abklärungen zu treffen. Der Gruppe gehören vier Mitglieder des Engeren Rates, der Korporationsschreiber sowie ein Experte einer Beraterfirma an. Sie führt auch Gespräche mit den jetzigen Mietern. Laut Infanger ist eine Ausschreibung ab März 2020 vorgesehen, jedoch kein Ideen- und Konzeptwettbewerb. Der Engere Rat gedenkt zur Prüfung der Mietinteressenten auch eine entsprechende Kommission einzusetzen, sieht aber von einer ständigen Kloster-Kommission ab.

«Wir kommen nur noch zum Ja oder Nein stimmen»

Wie am Rande der Versammlung zu vernehmen war, stören sich einige Korporationsräte daran, dass das Kloster im Finanz- und nicht im Verwaltungsvermögen geführt wird. Denn somit kann der Engere Rat theoretisch alleine über das Gebäude verfügen. Wie Stefan Jauch gestern verlautete, wünscht er sich generell, dass der Engere Rat künftig die Korporationsräte vermehrt in Geschäfte einbezieht sowie deren Kompetenzen nutzt: «Ich habe das Gefühl, wir kommen oftmals nur noch hierher, damit wir Ja oder Nein stimmen können.» (eb)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.