KORPORATIONSRAT: Strahler sollen künftig mehr bezahlen müssen

Die Riesenkristalle sorgten beim Korporationsrat Uri für Gesprächsstoff. Hätte die Fundgebühr für den Jahrhunderfund nicht massiv höher ausfallen müssen?

Drucken
Teilen
Franz von Arx (rechts) und Paul von Känel mit ihrem Prachtstück. (Archivbild Bruno Arnold/Neue UZ)

Franz von Arx (rechts) und Paul von Känel mit ihrem Prachtstück. (Archivbild Bruno Arnold/Neue UZ)

«Niemand vergönnt den Strahlern ihre Funde», versicherte Korporationsrat Peter Arnold, Attinghausen, an der gestrigen Sitzung des Korporationsrats Uri. Er reichte ein Postulat ein, in dem der Engere Rat zur Prüfung einer zeitgemässen Strahlerverordnung aufgefordert wird. 

Auslöser für das Postulat war der Verkauf der am Planggenstock gefundenen Riesenkristalle nach Bern für rund 4,5 Millionen Franken. «Erscheint die von der Korporation Uri einkassierte Fundgebühr im Nachhinein nicht eher wie ein Almosen?», fragte Arnold rhetorisch. Fakt ist: Der erste Sensationsfund von Franz von Arx und Paul von Känel am Planggenstock wurde vom beauftragten Experten auf knapp 50'000 Franken geschätzt. 10 Prozent, also 5000 Franken, erhielt die Korporation Uri als Fundgebühr. Für den Postulanten zu wenig: «Profitiert vom Verkauf der Riesenkristalle haben einzig die beiden Strahler und das Steueramt.»

Daniel Regli

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Urner Zeitung.