KRANKENKASSEN: Fryberg: «Prämien waren zu tief angesetzt»

Die Krankenkassenprämien werden 2010 in Uri um 18 bis 20 Prozent ansteigen. Gesundheitsdirektor Stefan Fryberg nennt die Gründe.

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Der Urner Gesundheitsdirektor und Regierungsat Stefan Fryberg vor dem Rathaus. (Archivbild Sven Aregger/Neue UZ)

Der Urner Gesundheitsdirektor und Regierungsat Stefan Fryberg vor dem Rathaus. (Archivbild Sven Aregger/Neue UZ)

Die Krankenkassenprämien werden in Uri um 18 bis 20 Prozent ansteigen. «Die Krankenkassen für die Urner Versicherten haben sehr tiefe Reserven», nennt Gesundheitsdirektor Stefan Fryberg im Interview mit der Neuen Urner Zeitung den Hauptgrund. «Diese müssen nun mit einem Zuschlag erhöht werden, der deutlich über jenem anderer Kantone liegt.»

Zudem seien die Prämien 2008 und 2009 im Vergleich zu den Kosten zu tief angesetzt worden. 42,5 Prozent der Urner Bevölkerung haben im Jahr 2008 eine Prämienverbilligung erhalten. Insgesamt habe der Kanton 14,3 Millionen Franken ausbezahlt, erklärt Fryberg weiter.

Um das Gesundheitswesen der Schweiz zu retten, empfiehlt der Gesundheitsdirektor: «Der Bund muss nun gemeinsam mit den Kantonen nach wirksamen und vor allem nachhaltigen Lösungen suchen.»

Bruno Arnold

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Urner Zeitung.