KREDIT: WOV-Gegner setzen Landrat unter Druck

Sollte der Landrat die 19,8 Millionen für die West-Ost-Verbindung sprechen, wird sich ein gegnerisches Komitee wehren. Das steht in einem Brief an alle Urner Landräte.

Bruno Arnold
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Das Kantonsparlament Uri besteht weiterhin aus 64 Mitgliedern. Hier: Landrat Uri Session im Juni 2014. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)

Das Kantonsparlament Uri besteht weiterhin aus 64 Mitgliedern. Hier: Landrat Uri Session im Juni 2014. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)

In der Novembersession entscheidet der Landrat über einen Objektkredit von 19,8 Millionen Franken zur Umsetzung der West-Ost-Verbindung (WOV). In den vergangenen Tagen haben sämtliche Mitglieder des Kantonsparlaments Post von zwei bekennenden WOV-Gegnern erhalten: von alt Landrat Ruedi Gisler aus Schattdorf und vom Unternehmer Erich Aeschlimann aus Altdorf. In ihrem Brief, der unserer Zeitung vorliegt, bedienen Gisler und Aeschlimann die Landräte mit einem ausführlichen «Argumentarium gegen eine West-Ost-Verbindung». Sie fordern die Parlamentarier auf, den Kredit mit Direktiven an den Regierungsrat zurückzuweisen. «Sollte der Landrat wider Erwarten Ja sagen, so wird ein überparteiliches Komitee gegründet. Dieses wird gegen die Abstimmungsvorlage antreten», schreiben die beiden Unterzeichner des Briefs.