Kristalle ziehen 2000 Gäste in ihren Bann

Die 50. Urner Mineralienbörse war ein Publikumserfolg. Zum Jubiläum in Altdorf kamen sogar noch mehr Gäste als sonst.

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An der Mineralienbörse in Altdorf gab es viel zu entdecken. (Bild: Urs Hanhart/Neue UZ)

An der Mineralienbörse in Altdorf gab es viel zu entdecken. (Bild: Urs Hanhart/Neue UZ)

Der Leiter der Urner Mineralienbörse, Adrian Dittli, war am Sonntagabend rundum zufrieden. «Die Jubiläumsbörse war gleich in mehrerer Hinsicht ein voller Erfolg», sagt er erfreut. Einerseits seien Mineralien von einer derart hohen Qualität gezeigt worden, dass es schwierig sei, diese noch zu toppen. Andererseits besuchten rund 2000 zahlende Gäste die Mineralienbörse. «Das schlechte Wetter am Samstag, aber auch das 50-Jahr-Jubiläum bescherten uns sicher einige zusätzliche Besucher.»

«Das findet nur in Vitrinen Platz»

Zum Jubiläum wurde jedem 50. zahlenden Besucher ein Präsent überreicht. «Die Aussteller haben sich dabei sehr grosszügig gezeigt», freut sich Dittli.

80 Strahler und Händler boten auf über 300 Laufmetern Tisch an der zweitältesten Mineralienbörse Europas alles, was das Sammlerherz begehrt. Neben den beliebten Bergkristallen gab es Mineralien, Edelsteine, Fossilien, Schmuck und Bücher zu kaufen und zu bestaunen. «Was die Besucher in Altdorf sahen, waren wirklich die schönsten Mineralien. Solche Exemplare finden sonst nur in den persönlichen Vitrinen der Strahler Platz», war Adrian Dittli voll des Lobes.

Von Ausstellern überrannt

Das Personalrestaurant Uristier der Dätwyler AG in Altdorf, wo die Mineralienbörse stattfand, ist umfassend renoviert worden. «In den sehr schönen und freundlichen Räumen kommen die Kristalle noch mehr zur Geltung», freut sich Dittli. Da erstaunt es nicht, wenn der Börsenleiter verrät, dass es auch im nächsten Jahr wieder eine Mineralienschau und -börse geben wird. Geplant ist eine Sonderausstellung des Strahlervereins Bristen. Die Urner Mineralientage geniessen schon seit Jahren weit herum einen ausgezeichneten Ruf. «Wir wurden mit Anmeldungen fast überhäuft», sagt Adrian Dittli zufrieden. So kam es denn auch, dass man einige Aussteller auf eine Warteliste nehmen musste. Nicht ganz alle Aussteller konnten berücksichtigt werden.

Markus Zwyssig