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Kantonsspital Uri wird für Weiterbildung gelobt

Als eines der wenigen regionalen Spitäler wurde die Klinik Medizin des Kantonsspitals Uri (KSU) erneut als Weiterbildungsstätte ausgezeichnet. Damit sollen Ärzte langfristig in den Kanton Uri gelockt werden.
Am Kantonsspital Uri werden junge Ärzte weitergebildet. (Bild: PD)

Am Kantonsspital Uri werden junge Ärzte weitergebildet. (Bild: PD)

Die Klinik Medizin des Kantonsspitals Uri (KSU) wurde vom Schweizerischen Institut für ärztliche Weiter- und Fortbildung (SIWF) erneut als Weiterbildungsstätte der Kategorie A für Assistenzärzte anerkannt. Das KSU zählt damit schweizweit zu den wenigen regionalen Spitälern, die dieses Prädikat führen dürfen, wie das Kantonsspital in einer Mitteilung schreibt.

Assistenzärzte verfügen über ein abgeschlossenes Medizinstudium und sind ausgebildete Ärzte. Vielfach sind sie als Stationsärzte nach Abschluss ihres Studiums in einem Spital tätig. Um einen Facharzttitel zu erwerben und sich zu spezialisieren, bleibt eine stetige Weiterbildung notwendig. Schweizer Spitäler können hierzu durch die Kommission der SIWF als ärztliche Weiterbildungsstätte anerkannt werden. Im Rahmen der Visitation durch das Fachgremium der SIWF wird die Qualität der Weiterbildungsstätte beurteilt und je nach Grösse, Einrichtung und Qualität in die Kategorien A bis D eingeteilt.

Anerkennung als A-Klinik

Das Ergebnis der am Ende des vergangenen Jahres durchgeführten Visitation liegt vor und die Klinik Medizin freut sich über die erneute Anerkennung ihrer Weiterbildungsstätte in der Kategorie A. «Damit gehört das KSU schweizweit zu wenigen kleinen Spitälern, welches dieses Prädikat führen darf», ist Dr. med. Georg Mang, Chefarzt Innere Medizin, sichtlich stolz.

«Die Assistenzärzte haben am KSU im Rahmen ihrer Weitebildung die Möglichkeit, nebst dem stationären Bereich der Inneren Medizin, auch ambulant auf der Notfallstation und in einer Hausarztpraxis tätig zu sein», so Mang weiter.

Im Visitationsbericht werden unter anderem die Teaching- und Coaching-Atmosphäre sowie das spürbare Interesse für die Weiterbildung besonders positiv hervorgehoben. Dieses positive Ergebnis widerspiegle sich laut Mitteilung auch regelmässig in den jährlichen Rankings des SIWF bei den Ärzten, welche am KSU ihre Weiterbildung absolviert haben.

KSU investiert in die Grundversorgung

Dass sich das grosse Engagement in die Weiterbildung von jungen Ärzten lohne, zeige sich auch in der Rekrutierung, heisst es in der Mitteilung weiter. Die Weiterbildungsstellen für Assistenzärzte seien in der Klinik Medizin vielfach frühzeitig besetzt. Gleichzeitig animiere die mehrjährige Ausbildung im Spital verbunden mit den Praktika in den regionalen Hausarztpraxen einige Ärzte dazu, sich längerfristig im Kanton Uri niederzulassen. Dies sei mitunter ein wichtiger Faktor, der wesentlich dazu beitrage, dass der Kanton Uri auch in Zukunft über gut ausgebildete und kompetente Mediziner in der Grundversorgung verfüge.

(red/chi)

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