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KTV Altdorf gibt Sieg aus der Hand

Der Wiederaufstieg wird definitiv kein Selbstläufer. Gegen Muri schaute nur ein Unentschieden heraus. Nun folgt das Duell gegen Schlusslicht Kriens.
Christian Amrein
Altdorfs Kreisläufer Thomas Adamcik (am Ball) war mit sechs Treffern bester Werfer seines Teams. Bild: Urs Hanhart (Altdorf, 14. September 2019)

Altdorfs Kreisläufer Thomas Adamcik (am Ball) war mit sechs Treffern bester Werfer seines Teams. Bild: Urs Hanhart (Altdorf, 14. September 2019)

Wie schon in den beiden vorhergegangenen Spielzeiten stand auch diesen Sommer ein grösserer Umbruch an. Spielertrainer Mario Jelinic führt seither die Geschicke der personell veränderten ersten Mannschaft. Es braucht Zeit, bis die Feinabstimmungen im neuen Spielkonzept passen. Trotzdem hielt sich der KTV in den ersten vier Spielen schadlos. Doch die Mannschaft wusste bisher erst phasenweise zu überzeugen. Eine vollumfänglich zufriedenstellende Leistung über die ganze Spieldauer konnte der KTV bisher noch nicht vorzeigen.

Nach der Niederlage im Spitzenspiel gegen Olten von vergangener Woche fehlte diesmal die sonst gewohnte Lockerheit zu Beginn des Spiels. Beim Stand von 2:5 in der 14. Minute musste die Altdorfer Bank bereits mit einem Time-out intervenieren, dies obwohl Torhüter Theo Ulrich alles andere als schlecht in die Partie fand.

Altdorf zu unpräzise im Angriff

Der KTV hatte in der ersten Halbzeit das Glück sicherlich nicht auf seiner Seite. Abgelenkte Würfe des TV Muri kullerten ins Urner Gehäuse und offensiv landeten die Abschlüsse zu oft am Torgehäuse. Dies hing sicherlich auch damit zusammen, dass sich Muris Keeper Tobias Wipf schon früh den nötigen Respekt verschaffte. Mit einem Geknorze vergleicht man den Spielverlauf über weite Strecken wohl am besten. Kurz vor dem Pausensignal konnte Mario Jelinic immerhin noch den Anschlusstreffer zum 12:13 erzielen.

In der zweiten Halbzeit waren die Urner das sichtlich bessere Team. Bis zur Halbzeitmitte setzte sich der KTV mit drei Toren ab und hielt diesen Vorsprung bis zur 54. Minute.

Punkt für Muri ist nicht unverdient

Das Heimteam schien einem knappen, aber verdienten Sieg entgegenzusteuern, baute daraufhin aber drastisch ab. Die Altdorfer wurden hinten nachlässig und im Angriff riss der rote Faden. So musste der KTV zur Kenntnis nehmen, wie die Aargauer das Spiel innert fünf Minuten zum 24:24 ausglichen. Dem KTV blieb ein letzter Angriff, um die Partie trotz aller Widrigkeiten noch nach Hause zu schaukeln. Doch Tobias Wipf entschärfte den letzten Abschluss und hielt den schlussendlich durchaus verdienten Punkt für die Murianer fest.

Die komfortable Tabellensituation hat der KTV nun verspielt, doch Schwarzmalerei wäre unangebracht. Das Spitzentrio Olten, Altdorf und Emmen liegt innerhalb von zwei Verlustpunkten und wird die beiden Finalrundenplätze wohl unter sich ausmachen. Es ist davon auszugehen, dass die Zeit für die neuformierte Altdorfer Mannschaft spricht. Die Urner sind diejenigen, die sich leistungsmässig sicherlich noch am deutlichsten steigern könnten. Doch der schwierige Modus verbietet nun jegliche Ausrutscher. Vor allem, da am Sonntag das Schlusslicht aus Kriens auf dem Spielplan steht.

Altdorf – Muri 24:24 (12:13)
Feldli. – 130 Zuschauer. – SR Desbois, Razak. – Ulrich/Amrein; Manuel Gisler, Arnold, Pascal Aschwanden (2), Marc Häusler, Philipp Mulle, Flavio Fallegger, Fabian auf der Maur (2), Florian Henrich (4), Mario Jelinic (5), Tomas Adamcik (6), Benjamin Vizi (5).

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