Künstliches Hindernis am Kollegi-Kreisel sorgt für Gesprächsstoff

Wegen einer verkehrsberuhigenden Massnahme soll es am Kreisel beim Kollegium Altdorf zu Unfällen gekommen sein. Karin Gaiser (CVP) gelangt deshalb mit Fragen an den Regierungsrat.

Christian Tschümperlin
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Der Kreisel beim Kollegium Altdorf sorgt weiterhin für Diskussionen. Nach den Verhandlungen über den Nachtragskredit für die Nachtarbeit im Landrat und den Meldungen über verkehrsberuhigende Massnahmen in der Fahrbahn machen nun Gerüchte über Unfälle mit Fahrradfahrern in der Bevölkerung die Runde. Davon haben auch die CVP-Landräte Karin Gaiser aus Erstfeld und Andreas Gisler aus Bauen erfahren.

Beim Kreisel Kollegium Altdorf wurde eine verkehrsberuhigende Massnahme ergriffen, die nun zu Unfällen mit Velofahrern geführt haben soll.

Beim Kreisel Kollegium Altdorf wurde eine verkehrsberuhigende Massnahme ergriffen, die nun zu Unfällen mit Velofahrern geführt haben soll.

Bild: Florian Arnold, Altdorf, 30. September 2020

Gaiser gelangt deshalb als Erstunterzeichnerin einer Interpellation in der Landratssession vom Mittwoch an den Regierungsrat. Sie bittet um die Beantwortung folgender Fragen:

  • Wie viele Unfälle waren zu verzeichnen und wie schwerwiegend waren diese? 
  • Kann der Kanton für diese durch das Hindernis eingebaute Gefahr in der Fahrbahn belangt werden? Das heisst: Entstehen dem Kanton daraus irgendwelche Kosten als Haftungsfolge? 
  • Mit welchen zusätzlichen Kosten ist für die Angleichung der eingebauten Verengung der Fahrbahn zu rechnen und wann wird diese ausgeführt? 
  • Sind dem Regierungsrat solche Fahrbahnverengungen in einem Kreisel in anderen Kantonen bekannt? 
  • Wie verhalten sich solche Einbauten bei Schneeräumung?
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