KULTURLASTENAUSGLEICH: Luzerner Kultur soll Gelder aus Uri erhalten

Der Regierungsrat des Kantons Uri hat beschlossen, dem Landrat den Beitritt zur Vereinbarung über die interkantonale Zusammenarbeit im Bereich überregionaler Kultureinrichtungen zu beantragen.

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Szene aus dem Stück «Der Gehülfe» im Luzerner Theater. (Bild Manuela Jans/Neue LZ)

Szene aus dem Stück «Der Gehülfe» im Luzerner Theater. (Bild Manuela Jans/Neue LZ)

Auch Urner profitieren von den Angeboten der überregionalen Kultureinrichtungen. Wie es in einer Mitteilung der Standeskanzlei Uri heisst, hat der Regierungsrat daher beschlossen, dem Landrat den Beitritt zur Vereinbarung über die interkantonale Zusammenarbeit im Bereich überregionaler Kultureinrichtungen zu beantragen.

Die Vorlage soll dem Landrat frühestens am 17. Juni vorgelegt werden. 

Beiträge sollen auch ans Theater(uri) gehen
Uri erbringe erhebliche Leistungen gegenüber dem Theater(uri). Der Regierungsrat vertritt laut Mitteilung die Meinung, dass dies in der Vereinbarung ebenfalls berücksichtigt werden müsse. Er habe deshalb den Bildungs- und Kulturdirektor beauftragt, mit Luzern und Zürich entsprechende Verhandlungen aufzunehmen.

Als überregionale Kultureinrichtungen gelten das Opernhaus Zürich, das Schauspielhaus Zürich, die Tonhalle Zürich, das Kultur- und Kongresszentrum Luzern (KKL), das Luzerner Theater und das Luzerner Sinfonieorchester.

Luzern, Zürich, Schwyz und Zug bisher dabei
Am 8. Februar lehnte das Volk von Obwalden mit einem Nein-Stimmenanteil von 52,5 Prozent den Beitritt zur Vereinbarung über die interkantonale Zusammenarbeit im Bereich überregionaler Kultureinrichtungen ab. Bisher sind der Vereinbarung Luzern, Zürich, Schwyz und Zug beigetreten. Nidwalden ist der Vereinbarung nicht beigetreten, hat aber einen entsprechenden Verpflichtungskredit beschlossen.

ana