KULTURLASTENAUSGLEICH: Uri setzt ein Zeichen der Solidarität

Uri macht den Weg frei für den Kulturlastenausgleich. Der Landrat hat am Mittwoch den Beitritt zur interkantonalen Vereinbarung beschlossen. Nur die SVP war kritisch.

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Uri will überregionale Kulturäuser wie hier das Luzerner Theater unterstützen. (Archivbild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Uri will überregionale Kulturäuser wie hier das Luzerner Theater unterstützen. (Archivbild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Uri will in Zukunft jährlich 280 000 Franken an überregionale Kulturhäuser zahlen. Der Landrat hat am Mittwoch die Vereinbarung über die kantonale Zusammenarbeit im Bereich überregionaler Kultureinrichtungen grossmehrheitlich gutgeheissen. Damit hat Uri den Weg geebnet, dass die Vereinbarung noch 2010 in Kraft treten könnte.

Als überregionale Kulturhäuser gelten das Opernhaus, das Schauspielhaus und die Tonhalle Zürich sowie das KKL, das Luzerner Theater und das Luzerner Sinfonieorchester. CVP-, Grüne Uri /SP- und FDP-Fraktion sprachen sich deutlich für den Beitritt zur Vereinbarung aus. Bei der SVP hielten sich Ja- und Neinstimmen gemäss Sprecher Max Baumann, Spiringen, «fast die Waage». Einig waren sich alle Fraktionen darin, dass Uri mit dem Beitritt ein «Zeichen der Solidarität» setze.

Bruno Arnold

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Urner Zeitung.