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KULTURPLATTFORM: Die Seerose muss weg aus Flüelen

Die Urner Regierung hat ein neuerliches Gesuch der «Seerose»-Besitzerin um eine Verlängerung der Zwischenlagerung in Flüelen abgelehnt. Jetzt muss die Gemeinde Flüelen handeln.
Die Seerose ist zurzeit noch in Flüelen stationiert. (Bild: Urs Hanhart (Flüelen, 24. Oktober 2017))

Die Seerose ist zurzeit noch in Flüelen stationiert. (Bild: Urs Hanhart (Flüelen, 24. Oktober 2017))

Wie der Flüeler Gemeindepräsident Simon Arnold am Donnerstagabend an der Offenen Dorfgemeinde mitteilte, dürften die Tage der «Seerose», der schwimmenden Konzertplattform, die in Flüelen vor Anker liegt, gezählt sein. «Der Regierungsrat hat uns heute mitgeteilt, dass das neuerliche Gesuch des Vereins Musik und Theater MuTh um eine Verlängerung der Zwischenlagerung im Flüeler Seebecken abgelehnt worden ist», erklärte Arnold.

Bereits an seiner Sitzung vom 3. Oktober hatte sich die Regierung aufgrund einer informellen Anfrage mit dem Thema Verlängerung auseinandergesetzt – und sich dabei klar gegen eine solche ausgesprochen. Allerdings wollte man das offizielle Gesuch abwarten, das vom Verein MuTh denn auch nachgeliefert wurde.

Der gestern eröffnete Entscheid der Regierung bedeutet: Die Baukommission Flüelen muss nun die Wiederherstellungsverfügung erlassen. Das heisst: Alles muss so zurückgebaut werden, wie es angetroffen wurde. Oder anders gesagt: Die Seerose muss entweder an einen neuen Standort verlegt oder verschrottet werden. Letzteres dürfte mit Kosten von rund 100'000 Franken verbunden sein.

Allerdings kann sich die Besitzerin der Seerose gemäss Simon Arnold gegen die Verfügung der Gemeinde wehren. «Der Gemeinderat wird sich aber bestimmt nicht gegen den Entscheid der Regierung stellen», betonte Arnold.

Auf die Frage eines Bürgers anlässlich der Gemeindeversammlung, ob Flüelen jetzt nicht Gefahr laufe, einen Schuh voll rauszuziehen, erklärte Arnold: «Die Gemeinde muss jetzt die Verlegung oder den Rückbau veranlassen und anschliessend die Kosten weiterverrechnen.» Sicher werde man aber vorher mit der Besitzerin entsprechende Gespräche führen, um eine saubere Lösung aufgleisen zu können.

Bruno Arnold

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