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Haus für Kunst Uri ist «eine Perle»

Im Haus für Kunst Uri kann man auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. An der GV wurde der ehemalige Präsident Valentin Bomatter mit der Ehrenmitgliedschaft ausgezeichnet.
Markus Zwyssig
Das Haus für Kunst Uri wird auch im Jahr 2018 das Urner Kunst- und Kulturleben bereichern. (Bild F.X. Brun, Altdorf, 31. März 2018)

Das Haus für Kunst Uri wird auch im Jahr 2018 das Urner Kunst- und Kulturleben bereichern. (Bild F.X. Brun, Altdorf, 31. März 2018)

Elisabeth Fähndrich, Präsidentin des Kunstvereins Uri, sprach an der GV am vergangenen Samstag von einem spannenden und sehr positiven Jahr. «Das Haus für Kunst soll für Urner und Interessierte aus anderen Kantonen eine Plattform schaffen, um Kunstbegegnungen zu ermöglich», so Fähndrich. Der Kunstverein zählt mehr als 400 Mitglieder, die zusammen mit Gönnern, Sponsoren, Kanton, Gemeinden und Dätwyler-Stiftung die Ziele des Hauses unterstützen.

Richi Zgraggen wurde neu in den Vorstand des Kunstvereins Uri gewählt. Gleichzeitig verabschiedete man den ehemaligen Präsidenten Valentin Bomatter aus dem Vorstand. Die Versammlungsteilnehmer wählten ihn für seine grossen Verdienste mit Applaus zum Ehrenmitglied. Josef Schuler, ehemaliger Vorsteher des Amts für Kultur, wurde zum Freimitglied ernannt.

Vorstandsmitglieder in globo bestätigt

F. X. Brun, Philipp Aregger, Vinzenz Germann, Natalia Hürlimann und Markus Zwyssig wurden als Mitglieder des Vorstands in globo in ihrem Amt bestätigt. Markus Christen bleibt Revisor. Verabschiedet wurde die langjährige Revisorin Marie-Theres Sicher. Als neuer Revisor wird nun Josef Rubischung amten.

Nathalia Hürlimann stellte eine Jahresrechnung vor, die weit besser als budgetiert abschloss. Gerechnet wurde mit einem Defizit von rund 8 000 Franken. Erfreulicherweise resultierte aber ein Gewinn von 31600 Franken. Als Hauptgrund wurde erwähnt, dass mehr Kunstverkäufe realisiert werden konnten. Zudem sind grössere Investitionen noch nicht realisiert worden. Zum Teil werden diese 2018 verwirklicht, wie beispielsweise die Umstellung auf die Digitaltechnologie bei der Telefonie. Die Rechnung wurde denn auch einstimmig angenommen.

Mario Moe Schelbert gibt einige Kostproben

Mario Moe Schelbert umrahmte die GV musikalisch. Die Kunst- und Kulturstiftung hat ihm das mit 20000 Franken dotierte Urner Werkjahr zugesprochen. Schelbert gab ein paar Kostproben seiner neuen EP Mainstream zu Besten, die kürzlich erschienen ist. Im kommenden Jahr wird Moes Anthill String Quartett ein neues Album veröffentlichen. Luca Schenardi und Lina Müller erzählten von ihrem New-York-Atelier. Dabei zeigte sich, wie wichtig solche Aufenthalte sind. Das Atelier ermöglicht eine Auszeit und bringt neue Ideen. Schenardi und Müller werden bei der Werk- und Förderungsausstellung der Kunst- und Kulturstiftung Uri Ende Jahr im Danioth-Pavillon zeigen, was ihnen der Aufenthalt im Big Apple gebracht hat. Zudem ist Luca Schenardi für den Swiss-Design-Award nominiert.

Barbara Zürcher blickte auf die kommende Zeit im Haus für Kunst Uri voraus. Die nächste Ausstellung im Haus für Kunst Uri heisst Position. Zu sehen sind Werke von Marie-Claire Baldenweg, Selina Baumann, Heidi Bucher und Patrick Graf. Im Herbst ist eine Ausstellung mit Chalet 5 geplant. Karin Wälchli und Guido Reichlin leben heute in Uri. Sie sind nach Göschenen gezogen.

«Eine Perle im Kunst- und Kulturbetrieb»

Ralph Aschwanden, neuer Vorsteher des Amts für Kultur, dankte dem Kunstverein Uri für den Einsatz. Der Altdorfer Gemeindepräsident Urs Kälin bezeichnete das Haus für Kunst als «eine Perle in unserem Kunst- und Kulturbetrieb». Es widerspiegle das urbane Gesicht des Kantons. Ein grosses Anliegen ist für Kälin die Kunstvermittlung. Er sei hoch erfreut, dass dies mit dem Wechsel von Lotti Etter zu Joëlle Staub weiter gehe.

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