KURT GISLER: Erstmals wird ein Urner «Rüüdige Lozärner»

Der Altdorfer Kurt Gisler hat die Krienser Handballer in die Nati A gebracht. Das dankten ihm die Sportler und Anhänger.

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Geschafft: Kurt Gisler ist «Rüüdige Lozärner 2007». (Bild Nadia Schärli / Neue LZ)

Geschafft: Kurt Gisler ist «Rüüdige Lozärner 2007». (Bild Nadia Schärli / Neue LZ)

Der Endspurt der Wahl zum «Rüüdigen Lozärner» am Sonntag war spannend: Eine halbe Stunde vor Wahlschluss lag Güüggali-Zunft-Präsident Hans Pfister mit rund 1700 Stimmen klar in Führung. Doch die Sympathisanten von Kurt Gisler brachten die Wende, als sie kurz vor 17 Uhr knapp tausend Unterschriften auf die Redaktion von Radio Pilatus brachten. Mit 2014 Stimmen wurde der Präsident des Handballklubs Kriens zum «Rüüdige Lozärner» 2007 und Nachfolger von Thomas Schmid gewählt. Gisler hat den Klub in zwei Jahren von der ersten Liga in die Nati A gebracht. Sein Erfolgsrezept: mehr Budget und mehr Vertrauen in den eigenen Nachwuchs.

Grosse Ehre
«Der Titel ?Rüüdige Lozärner? ist mir eine grosse Ehre, zumal Handball eine Randsportart ist», sagte Kurt Gisler nach dem Erfolg. Der 36-jährige Gisler ist in Altdorf aufgewachsen. Er ist der Sohn von Anton Gisler («Sunntiger»), der in Altdorf ein Malergeschäft führt. Kurt Gisler wohnt seit zwölf Jahren in Kriens. «Luzern bedeutet mir sehr viel», sagt Gisler. «Es ist klar die schönste Stadt der Welt. Zudem hat sie den gleichen See wie Altdorf.»

Auswärtiger Sieger: kein Problem
Mit Kurt Gisler hat erstmals ein Urner diesen Titel gewonnen. Ein Auswärtiger als «Rüüdige Lozärner»? «Kein Problem», sagt Wahlkoordinator und Radio-Pilatus-Moderator Thomas Zesiger, «der ?Rüüdige Lozärner? muss nicht aus der Stadt stammen. Er kann auch sonstwo im Kanton wohnen. Er muss einfach einen Bezug zur Stadt haben.»

Guido Felder / Markus Zwyssig

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Urner Zeitung.