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LABEL: Andermatt bleibt auch weiterhin Energiestadt

Die Energie- und Klimapolitik der Gemeinde wurde wieder neu überprüft. Bis 2021 darf sich Andermatt mit dem Label Energiestadt schmücken.
Ein Blick auf Andermatt. (Bild: Keystone)

Ein Blick auf Andermatt. (Bild: Keystone)

Andermatt will nicht nur zu einem der wichtigsten Tourismus-Standorte der Schweiz werden. Die Gemeinde setzt sich auch für die Ökologie ein: Seit ­einigen Jahren darf sich Andermatt deshalb zu den Energiestädten der Schweiz zählen. Im Rahmen eines Re-Audits wurden die Entwicklungen der kommunalen Energie- und Klimapolitik der vergangenen vier Jahre mit dem Kriterienkatalog von Energiestadt überprüft. Die Planung für die nächsten vier Jahre wurde besprochen. Am 20. November konnte nun die Gemeinde zum dritten Mal das Label Energiestadt entgegennehmen.

Um das Label Energiestadt zu erhalten, muss die Gemeinde mindestens 50 Prozent ihres Potenzials ausschöpfen. Andermatt hat gute 62 Prozent erreicht. Die Gemeinde punktete mit der umsichtigen Mobilitäts- und Verkehrsplanung, dem Einsatz von öffentlichen Verkehrsmitteln (Dorfbus) im Winter für die ansässige Bevölkerung sowie für Gäste und Touristen. Auch die Umsetzung der Tempo-30-Zone entlang der Gotthardstrasse und das Parkierungskonzept über das gesamte Gemeindegebiet führten zum positiven Resultat.

Wasserversorgung mit Hospental macht Eindruck

Die Versorgung der gemeindeeigenen Gebäude mit nachhaltig erzeugter Wärme ab dem Holzwärmeverbund, der Einführung einer Energiebuchhaltung und durch die laufende Umstellung der Strassenbeleuchtung auf LED sowie die gelungene Verbindung der Wasserversorgung mit Hospental fand grosse Anerkennung. Zwei Energiestadtfeste und die Durchführung der Generalversammlung des Trägervereins wurden positiv vermerkt. «Ohne Anstrengungen erreicht man das Label nicht», weiss Gemeindepräsidentin Yvonne Baumann. Sie steht der Energiestadtkommission vor. Man erhält für die Anstrengungen im Gegenzug eine Begleitung einer Fachperson und viele Inputs. Auch der Massnahmenkatalog erweise sich als gute Orientierungshilfe.

Bis zur nächsten Zertifizierung im Jahr 2021 hat sich Andermatt einiges vorgenommen. Für die Energiestrategie sollen Etappenziele definiert werden. Die Anschlussdichte an den Wärmeverbund soll weiter zunehmen. Die Energiebuchhaltung über die Gemeindeliegenschaften und wichtigen Anlagen soll elektronisch geführt werden. Die daraus gewonnenen Kennzahlen sollen zu Betriebsoptimierungen führen und Entwicklungsmöglichkeiten der Gemeinde aufzeigen.

Die Kommission will mehr über ihr Wirken berichten. Bei der Umsetzung wird Andermatt vom Energiestadtberater Thomas Roth unterstützt. «Es gibt noch viel zu tun, wir wollen auch energiepolitisch weiter vorwärtskommen», so Baumann. (zf)

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