LADENSCHLUSS: Uri passt sich dem Bund und den Nachbarn an

Urner Verkaufsgeschäfte sollen länger geöffnet sein können. Damit will die Regierung den Detailhandel stärken.

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Frau beim Kleiderkauf. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Frau beim Kleiderkauf. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Der Urner Landrat berät am 2. September die vom Regierungsrat vorgeschlagenen Änderungen des Gesetzes über den Ladenschluss und die Sonntagsruhe. Auslöser für die Anpassungen ist der Bundesrat. Er hat am 1. Juli 2008 eine neue Bestimmung im Arbeitsgesetz in Kraft gesetzt: Die Kantone können neu vier bewilligungsfreie Sonntagsverkäufe erlauben.

Mit der vorgeschlagenen Änderung des kantonalen Ladenschlussgesetzes soll diese Ausweitung der Öffnungszeiten «der Detailhandelsbranche vollumfänglich ermöglicht werden», schreibt der Regierungsrat in seinem Bericht an den Landrat. «Mit der Neuerung soll einerseits der Wirtschaftsstandort Uri für den Detailhandel gestärkt werden. Anderseits wollen wir die Voraussetzungen schaffen, dass die Urner Verkaufsgeschäfte konkurrenzfähig bleiben und weniger Kundschaft an die umliegenden Zentralschweizer Einkaufszentren verlieren.»

Bruno Arnold

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Urner Zeitung.