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Lager zu Volksmusik geht zu Ende

Zum 10. Mal wurde die Kindervolksmusikwoche am vergangenen Freitag abgeschlossen.
Zum Abschluss des Lagers gaben Jugendliche ein Freilichtkonzert. (Bild: PD, Isenthal, 9. August 2019)

Zum Abschluss des Lagers gaben Jugendliche ein Freilichtkonzert. (Bild: PD, Isenthal, 9. August 2019)

(pd/jb)

Ein kleines Jubiläum feierte das Haus der Volksmusik Altdorf Ende Juli. Zum zehnten Mal fand die beliebte Kindervolksmusikwoche in Isenthal statt. Erstmals gab es auch jugendliche Auftritte im Garten des Hotels Urirotstock und des Berggasthaues Musenalp. Die Gäste waren begeistert.

Die Atmosphäre am Donnerstagabend im Garten des Hotel Urirotstock war ausgelassen. Bei angenehmen Temperaturen bestellten zahlreiche Gäste das Nachtessen, während Gastwirt und Tourismuspräsident Ruedi Bissig die Stubeten-Bühne aufstellte. Aufgeregt packten die rund 15 Lagerkinder ihre Instrumente aus. Zusammen mit ihren vier Musikleiter und -Leiterinnen traten sie in verschiedenen Formationen auf. Und selbstbewusst sagten sie die Stücke gleich selber an.

Auch Tanzen, Spielen und Basteln kam nicht zu kurz

«Wir sind wirklich stolz darüber, was die Kinder in den wenigen Tagen erreicht haben», betonte Anita Dachauer. Die ausgebildete Musiklehrerin übernahm erstmals die Leitung des Volksmusiklagers. Zum 10. Mal trafen sich Primarkinder aus der ganzen Schweiz im Isenthal. «Wir bieten ein strukturiertes Tagesprogramm an», so die Leiterin. «Es beinhaltet nebst Instrumentalunterricht in Gruppen, auch Einzelunterricht sowie Singen und Tanzen.»

Dazwischen wird gebastelt, gespielt und auch ein Ausflug gehört dazu – diesmal verbunden mit einem Auftritt auf der Musenalp.

Volksmusiktanz wurde uraufgeführt

«Unser Ziel ist es, den Kindern die Freude am Musizieren zu vermitteln», erklärte die Lagerleiterin, die an der Musikhochschule Luzern «Musik und Bewegung» mit dem Hauptfach Schwyzerörgeli studiert hat. «Grossen Wert legen wir aufs Zusammenspiel und auf spontane Auftritte, um so das gegenseitige Zuhören zu üben», ergänzte David Jud, der in diesem Jahr zum ersten Mal im Dorfschulhaus die Blasmusikkindergruppe leitete.

Mäuschenstill war es am vergangenen Freitagnachmittag um 16 Uhr. «Wir hatten eine wunderschöne Woche. Es war ein tolles Leiterteam», begrüsste Anita Dachauer die zahlreich erschienenen Eltern und Gäste. «Wir sind sehr zufrieden. Die Kinder übten fleissig und auch Spass, Singen und Tanzen kamen nicht zu kurz». Den Beweis blieben die Kinder nicht schuldig. Eines der Kinder trat dirigierend vor den Chor, wohlklingend wurde im Kanon «Wenn einä tannigi Hosä het» gesungen. Dann ein Kinderjodel und am meisten waren die Eltern erstaunt von den Volkstänzen, welche die Lagerleiterin an der Musikhochschule selber entwickelt hatte und die nun uraufgeführt wurden.

Bereits eine Woche zuvor hatten am Jungtalentschuppen in Beromünster rund 30 Jugendliche ihr beachtliches Können gezeigt. Gemeinderat Josef Schuler bedankte sich beim Lagerteam, der Küche, auch den Eltern und Kindern, die alle zum guten Gelingen dieser Ausbildungswochen beitrugen.

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