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LAGERDRAHT: Schon bald geht es ab ins Sommerlager

In Kürze heisst es wieder Rucksack und Zelte packen! Die Jungwacht Buttisholz etwa zieht es für zwei Wochen nach Giswil. Während Nando (10) erst einmal Lagerluft schnupperte, ist Leiter Patrick (24) schon 15 Jahre mit dabei.
Niels Jost
Nando (10) und Patrick (24) packen fürs Lager. (Bild: Boris Bürgisser (Buttisholz, 16. Juni 2017))

Nando (10) und Patrick (24) packen fürs Lager. (Bild: Boris Bürgisser (Buttisholz, 16. Juni 2017))

Niels Jost

niels.jost@luzernerzeitung.ch

Schon im Dorfzentrum wird einem klar: Wer nicht mit ins ­Lager der Jungwacht Buttisholz fährt, der verpasst zwei unvergessliche Wochen. Ein grosses Schild weist alle Vorbeifahrenden auf das Lager hin. «Noch können sich die Kinder anmelden», sagt Leiter Patrick «Rex» Dubach und hofft, dass sich mit diesem Aufruf noch der eine oder andere Jungwächtler für die zwei Wochen in Giswil entscheidet.

Ähnlich wie die Jungwacht Buttisholz sind auch rund 350 andere Zentralschweizer Vereine drauf und dran, ihr Lager vor­zubereiten – damit sie ab dem 10. Juli in unserer Zeitung fleissig von ihren Erlebnissen berichten können. Denn in den meisten Lagern gilt ein Handyverbot. Whats­app oder Snapchat ade! Schlimm ist das nicht, findet Nando Helfenstein (10), der letztes Jahr zum ersten Mal im Lager der Jungwacht Buttisholz dabei war. «Während des Lagers ist immer etwas los», sagt der Viertklässler. Und dank der Lagerdraht-Telegramme haben die Daheimgebliebenen einen direkten Draht zu den jeweils rund 20 000 Kindern und den Leitern aller Zentralschweizer Jungwachten, Blauringe, Pfadis, Turnvereine oder anderen Institutionen, die Jahr für Jahr ins Lager fahren. Denn zu berichten gibt es vieles, weiss Patrick Dubach. Der 24-Jährige muss es wissen: Seit 15 Jahren ist er im Verein aktiv und in jedem Lager dabei. «Der Zusammenhalt und die Stimmung in einem Lager sind einzigartig», schwärmt er. «Am Feuer zu sitzen und auch mal ein wenig Seich zu machen, darauf freue ich mich.» Das diesjährige Lager werde ganz speziell für ihn. Denn es wird sein letztes sein. «Ein Lager zu organisieren, ist auch mit viel Aufwand verbunden. Wir Leiter müssen zum Beispiel extra zweieinhalb Wochen Ferien nehmen», sagt der gelernte Aufzugsmonteur. Künftig sollen Jüngere die Chance erhalten, eine Gruppe zu leiten.

Wie der «alte Hase» Patrick Dubach freut sich auch Lager-Frischling Nando auf die gemeinsamen Erlebnisse. In besonderer Erinnerung vom letzten Jahr hat er das Zelten («Das war toll!») und die selbstgebaute Dusche («Na klar hatten wir eine Dusche!»). Einziger Wermuts­tropfen für den Fussballer des FC Buttisholz: Er kann nur am Vorlager teilnehmen, weil er während der Sommerferien für längere Zeit mit der ganzen Familie unterwegs ist. Doch vielleicht wird Nando während dieses Wochenendes dem einen oder anderen Kollegen von seinen Lagererlebnissen erzählen und ihn so noch zu einer Anmeldung überreden. Für Patrick «Rex» Dubach wäre eine grosse Schar auf jeden Fall ein schönes Abschiedsgeschenk.

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