LANDGERICHT: Saftige Busse für Temposünderin

Eine Urnerin muss wegen einer groben Verkehrsverletzung drei Monate den Fahrausweis abgeben.

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Die Raserin musste sich vor Gericht verantworten. (Symbolbild) (Bild: Keystone)

Die Raserin musste sich vor Gericht verantworten. (Symbolbild) (Bild: Keystone)

Die Verurteilte ist auf der Klausenstrasse in Unterschächen mit 120 statt mit den erlaubten 80 Stundenkilometern gefahren. Laut Staatsanwaltschaft entspricht dies einer krass pflichtwidrigen Überschreitung (siehe unsere Zeitung vom 10. September). Der Vorfall hatte sich im Sommer 2013 ereignet.

2081 Franken Verfahrenskosten

Die Verurteilte muss nun eine Busse von 900 Franken bezahlen. Bezahlt sie diese Strafe nicht, so tritt an deren Stelle eine Freiheitsstrafe von sechs Tagen. Gleichzeitig erhält die Verurteilte eine bedingte Geldstrafe von 150 Franken an 30 Tagessätzen. Die Probezeit hierfür beträgt zwei Jahre. Das heisst, nur wenn die Verurteilte innert der Probezeit einen weiteren Verstoss begeht, muss sie die Geldstrafe bezahlen. Zudem werden ihr die Verfahrenskosten von insgesamt 2081 Franken auferlegt, und die 28-Jährige muss den Führerausweis für drei Monate abgeben.

Anian Heierli