LANDGERICHT URI: Urner Hanfhändler wird verurteilt

Das Landgericht Uri hat einen 55-jäh­rigen Mann zu einer bedingten Freiheits­strafe von 24 Monaten verurteilt. Der Urner hat in seiner Indooranlage Hanf angebaut und dieses anschliessend verkauft.

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Hanfpflanze einer Indoor-Plan­tage. (Symbolbild Alexandra Wey/ Neue LZ)

Hanfpflanze einer Indoor-Plan­tage. (Symbolbild Alexandra Wey/ Neue LZ)

Zudem ist er in angetrunkenem Zustand und unter Cannabis-Einfluss Auto gefah­ren. Zwischen 2005 und 2008 hat der Mann in einem Restaurant Stammkunden regelmässig Marihuana in 5-Gramm-Säckchen à 50 Franken verkauft. In drei Jahren hat er rund 86 Kilogramm Marihuana und 5 Kilogramm Haschisch veräussert, was ihm einen Umsatz von 820'000 Franken bescherte.

Vermögen wird eingezogen
Mit dem Urteil folgt das Gericht im Wesentlichen dem Antrag des Staats­anwalts. Die Ersatzforderungen des Staats setzt das Gericht jedoch tiefer an als die vom Staatsanwalt geforderten 300'000 Franken. Das Gericht will, dass verschiedene Vermögenswerte des Angeklagten eingezogen werden.

Markus Zwyssig

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Urner Zeitung.