LANDGERICHT: Vier Urner Wirtinnen wehren sich vor Gericht

Weil sie gegen das Rauchverbot verstiessen, wurden im Kanton Uri vier Wirtinnen gebüsst. Damit sind diese aber nicht einverstanden.

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(Symbolbild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

(Symbolbild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Vor dem Urner Landgericht wurden am Dienstag vier ähnlich gelagerte Fälle verhandelt. Vier Wirtinnen, die im Januar vom Urner Staatsanwalt mit je 400 Franken gebüsst wurden, haben ihren Strafbefehl angefochten.

Im Vordergrund der Verhandlungen stand, dass Vorschriften zum Schutz vor dem Passivrauchen nicht umgesetzt wurden. In zwei Fällen plädierten die Wirtinnen auf Freispruch. Die Gesetzeslage sei zum Zeitpunkt der Kontrollen noch ziemlich unklar gewesen. Eine dritte Wirtin gab zu, dass sie aus Gewohnheit im Lokal eine Zigarette angezündet habe. Die vierte Wirtin argumentierte, das Restaurant sei noch geschlossen gewesen.

Das Urteil wird den Parteien in rund einer Woche schriftlich zugestellt. Der Gerichtspräsident liess jedoch durchblicken, dass zum Zeitpunkt der Kontrollen das Gesetz tatsächlich noch nicht über alle Zweifel erhaben war.

Daniel Regli

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Urner Zeitung.