Landgerichtsvizepräsident Heinz Gisler tritt in den Ruhestand

Eine Ära geht zu Ende: Nach 37-jähriger Tätigkeit im Dienst der Urner Justiz wurde der 67-jährige Bürgler von der Justizdirektorin Heidi Z’graggen verabschiedet.

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Justizdirektorin Heidi Z’graggen verabschiedet dankend Landgerichtsvizepräsident Heinz Gisler für seine langjährige Arbeit. (Bild: PD)

Justizdirektorin Heidi Z’graggen verabschiedet dankend Landgerichtsvizepräsident Heinz Gisler für seine langjährige Arbeit. (Bild: PD)

(pd/pz) Mit Ablauf der Amtsdauer Ende Mai geht der Vizepräsident des Landgerichts Uri, Heinz Gisler, im Alter von 67 Jahren in Pension. Am Dienstag führte er die letzte Verhandlung. Justizdirektorin Heidi Z’graggen hat ihn am Mittwoch nach seiner 37-jährigen Tätigkeit im Dienst der Urner Justiz in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. In ihrem Grusswort würdigte die Regierungsrätin die langjährige pflichtbewusste Arbeit des Bürgler Juristen, der seit 1982 ohne Unterbruch am Landgericht Uri tätig war.

2011 wählten die Stimmberechtigten Heinz Gisler zum Landgerichtsvizepräsidenten. In dieser Funktion stand er während zwei Amtsdauern der Strafrechtlichen Abteilung vor. Vorher war Heinz Gisler während vieler Jahre als Gerichtsschreiber tätig. Dabei war er administrativ in das Neubauprojekt des Gerichtsgebäudes und in die Informatisierung der Gerichtsadministration involviert. «Bei der juristischen Beurteilung eines Falls verstand es Heinz Gisler, auch der menschlichen Seite sein Augenmerk zu schenken», heisst es in der Mitteilung der Urner Justizdirektion. Während seiner Amtszeit hatte er verschiedene grössere Straffälle zu beurteilen, die in der breiten Öffentlichkeit Beachtung fanden.