LANDRAT: Abwasser Uri: Weg geebnet für Tarifordnung

Die Änderung der Umweltverordnung fand im Landrat breite Unterstützung. Nun hoffen die Parlamentarier auf die Abwasser Uri.

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Blick auf die Ara Erstfeld. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Blick auf die Ara Erstfeld. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Nach dem klaren Nein des Urner Volks zur Tarifordnung besteht beim Abwasser Handlungsbedarf. Mithelfen soll nun eine Änderung von Artikel 13 der kantonalen Umweltverordnung. Für die Anschluss- und Grundgebühr soll neu einzig das Bundesrecht massgebend sein, ohne dass das kantonale Recht die Bezugsgrössen vorgibt. Auf die im Kanton Uri umstrittene Bemessung nach der zonengewichteten Grundstücksfläche wird verzichtet. Zur Diskussion steht, die Gebühren anhand der Wohnungsgrösse (Zahl der Zimmer), beziehungsweise der Zahl der installierten Anlagen bei Industrie und Gewerbe zu berechnen.

Die Änderung der Umweltverordnung war mit 52 zu 4 Stimmen unbestritten. «Der Landrat trägt einen Mosaikstein dazu bei, dass die Abwasser Uri eine neue Tarifordnung ausarbeiten kann, die beim Volk Gefallen findet», sagte Josef Schuler (SVP, Spiringen), Präsident der landrätlichen Gesundheits-, Sozial- und Umweltkommission.

Markus Zwyssig

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Urner Zeitung.