LANDRAT: Am PC oder per Natel statt brieflich abstimmen

Uri will die elektronische Stimmabgabe einführen. Um Erfahrungen zu sammeln, soll diese Möglichkeit vorerst nur für Auslandschweizer gelten.

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(Symbolbild Patrik Pauli/Neue LZ)

(Symbolbild Patrik Pauli/Neue LZ)

Die Urner Regierung legt dem Landrat eine Änderung des Gesetzes über die geheimen Wahlen, Abstimmungen und die Volksrechte (WAVG) vor. «Über die definitive E-Voting-Einführung ist damit noch nichts gesagt», betont die Regierung in ihrem Bericht an den Landrat. Vielmehr gehe es darum, die technischen und organisatorischen Voraussetzungen abzuzklären.

Um vor einer definitiven Einführung Erfahrungen mit dem neuen System sammeln zu können, sieht der Änderungsentwurf vor, das E-Voting vorläufig nur den Auslandschweizern zu ermöglichen. Aufgrund der Erkenntnisse der Testphase wird dann der Landrat auch entscheiden können, ob und unter welchen Voraussetzungen die elektronische Stimmabgabe auf alle Urner Stimmberechtigen sowohl in Bundes- als auch in Kantonsangelegenheiten ausgedehnt werden soll.

Bruno Arnold

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Urner Zeitung.