LANDRAT: Die Urner Räte kriegen mehr Geld

Die Landräte sprachen sich gestern Mittwoch mehrheitlich für eine Erhöhung der Sitzungsgelder aus. Nur die SVP wollte das nicht.

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Landratspräsident Paul Jans (hinten rechts) und Vizepräsident Thomas Arnold (hinten links). (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Landratspräsident Paul Jans (hinten rechts) und Vizepräsident Thomas Arnold (hinten links). (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Und so sehen die neuen Entschädigungen konkret aus. Sie betreffen Sitzungen des Landrats, der landrätlichen Kommissionen und Fraktionen, des Erziehungsrats sowie Abend- respektive Wochenendsitzungen des Regierungsrats.

Aktuell gab es 160 Franken respektive 105 Franken für einen halben Tag. Gutgeheissen wurde ein Antrag der landrätlichen Finanzkommission auf eine differenzierte Regelung: so soll es ab 2010 für einen ganzen Tag 300 Franken, für einen halben Tag 200 Franken und für einen Abend 200 Franken geben.

Kommissions- und Fraktionssitzungen sollen mit 300 (ganzer Tag), 200 (halber Tag oder Abend) respektive mit insgesamt höchstens 500 Franken (pro Tag und Abend) entschädigt werden. Auf Antrag der CVP wurde der Maximalansatz des Präsidenten bei 1000 Franken festgelegt. Diese Ansätze sollen neu auch für die Regierungsräte gelten. Sie erhalten heute 118 Franken für ganztägige und 78 Franken für halbtägige Sitzungen.

Die Verordnung wurde vom Landrat mit 45 zu 9 Stimmen bei 3 Enthaltungen angenommen. Wird das Referendum nicht ergriffen, tritt die Verordnung 2010 in Kraft.

Markus Zwyssig

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Urner Zeitung.