LANDRAT: Ein «Mister Neat» soll Uri voranbringen

Der Kanton Uri muss aktiv werden, wenn er von der Neat-Eröffnung profitieren will, sagt Landrätin Pia Tresch. Eine neue Stelle soll maximalen Nutzen bringen.

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Die Urner Landrätin Pia Tresch fordert einen «Mr. Neat». (Archivbild Anita Gisler/Neue UZ)

Die Urner Landrätin Pia Tresch fordert einen «Mr. Neat». (Archivbild Anita Gisler/Neue UZ)

Voraussichtlich 2017 wird der Gotthard-Basistunnel im Rynächt eröffnet. Ist die neue Bahn erst mal da, werden auf den Kanton grosse volkswirtschaftliche Umwälzungen zukommen. Landrätin Pia Tresch fordert, dass der Kanton jetzt schon aktiv wird, damit Uri dereinst von der Eröffnung profitieren kann.

Dafür will Tresch einen «Mister Neat» einsetzen, der die Anliegen und die Ideen der Urner koordiniert. Der «Mister Neat» würde einem neuen, breit abgestützten Gremium vorstehen und dafür sorgen, das Uri den grösstmöglichen wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Nutzen aus dem Grossbauwerk ziehen könnte. Die Stelle wäre (vorerst) befristet bis zur Eröffnung der Neat. «Klar ist, dass weder die SBB noch der Bund auf Uri zukommen werden und von sich aus Angebote unterbreiten», sagt Tresch.

Angel Sanchez

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Urner Zeitung.